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LEDs in ERCO Leuchten
Lichtfabrik

LEDs in ERCO Leuchten

 

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ERCO verwendet in der Regel für das gesamte Produktprogramm die gleichen Hochleistungs–LEDs. Für den Anwender ergibt sich daraus der enorme Vorteil, dass die Lichtqualität stets auf gleichbleibend hohem Niveau bleibt und Leuchten gleicher Lichtfarbe beliebig miteinander kombiniert werden können.

Farbtemperatur 3000K (ww) und 4000K (nw)
Lichtausbeute ww: 105lm/W
(Modul bei 700mA und Ts 25°) nw: 138lm/W
Farbtoleranz 2SDCM
Farbwiedergabe ww: CRI≥90 nw: CRI≥80
Lichtstromerhalt L90/B10 bis 50.000 Stunden
Failure rate (statistisches Mittel) 0,1% bis 50.000 Stunden
Betriebsstrom 350 – 1050mA

LEDs in ERCO Leuchten

Lichtausbeute

Mit ihrer hohen Lichtausbeute von bis zu 138lm/W stellen die ERCO Hochleistungs-LEDs andere Leuchtmittel in den Schatten und gehören damit zum Besten, was der Markt zu bieten hat. Besonders deutlich werden die Vorteile im Vergleich zu konventionellen Lampen.

LEDs in ERCO Leuchten

LED-Module

Die ERCO Leuchtensysteme sind im Katalog nach der Leistung ihrer LED-Module differenziert. Die separate Betrachtung von Modul- und Leuchtenlichtstrom sowie der Anschlussleistung ermöglicht eine bessere Bewertung der lichttechnischen und energetischen Effizienz. Für diesen Zweck werden im Katalog und im Datenblatt zu den Werten für das Modul auch die Leistungsdaten für die gesamte Leuchte separat ausgewiesen.

LEDs in ERCO Leuchten

LED Selektion

Wie bei allen Halbleiterprodukten ergeben sich auch bei der Produktion von weißen LEDs gewisse Toleranzen. Diese Toleranzen zeigen sich unter anderem in der Farbortabweichung, im Lichtstromerhalt und in der Vorwärtsspannung. ERCO verwendet alle diese Kriterien zur Selektion der LEDs und stellt damit dem Kunden die bestmögliche Qualität zur Verfügung.

LEDs in ERCO Leuchten

Farbtoleranz (Farbortabweichung)

Die von ERCO verwendeten Hochleistungs-LEDs weisen eine Farbtoleranz 2 SDCM auf. Dies entspricht dem höchsten derzeit am Markt erhältlichen Standard. Diese Hochleistungs-LEDs sind damit prädestiniert für den Einsatz in den Bereichen Museum, Shop, Büro und großräumiger Architektur.
Der SDCM-Wert (Standard Deviation of Colour Matching) dient der Qualifizierung einer LED hinsichtlich der Farbtoleranz (Farbortabweichung). Der Wert basiert auf einer Untersuchung des amerikanischen Ingenieurs David MacAdam und beschreibt das Maß der Abweichung von einem definierten Farbort im CIE-Farbdreieck. Die Koordinaten aller als identisch wahrgenommenen Farben liegen laut MacAdam innerhalb einer Ellipse um den Original-Farbort herum. Durch das Hinzufügen weiterer Ellipsen mit zunehmender Größe wurde daraus ein System zur Klassifizierung der maximalen Farbtoleranz von Lichtquellen entwickelt. Bisweilen auch als MacAdam-Ellipse einer bestimmten Stufe bezeichnet, hat sich hierfür mittlerweile der Begriff SDCM etabliert. Je größer der SDCM-Wert, umso größer ist die mögliche Abweichung der Lichtfarbe von den in den technischen Daten der Lichtquelle spezifizierten Farbkoordinaten. Marktüblich ist aktuell ein Wert von 3 SDCM und größer.

LEDs in ERCO Leuchten

Spektrum

LEDs in ERCO Leuchten haben ein kontinuierliches Spektrum und deshalb für neutralweiß (nw, 4000K) eine gute und für warmweiß (ww, 3000K) eine sehr gute Farbwiedergabe. Die LEDs emittieren so gut wie keine UV- und IR- Strahlung und haben einen geringen Schädigungsfaktor. Damit eignen sie sich insbesondere auch für die Beleuchtung sensibler und wertvoller Gegenstände.

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Schädigungsfaktor

Der relative Schädigungsfaktor dient zur Bewertung geeigneter Lichtquellen für konservatorische Anforderungen wie in Museen. Er beschreibt das Verhältnis der schädigungswirksamen Bestrahlungsstärke zur Beleuchtungsstärke. Die warmweiße LEDBeleuchtung eignet sich für empfindliche Objekte besser als Niedervolt-Halogenlampen mit oder ohne UV-Filter.

Lichtquelle Relativer Schädigungsfaktor f (mW/lm)
LED warmweiß, Ra 90 0.149
QT12-RE mit UV-Filter 0.159
QT12-RE 0.169
HIT 930 0.182

LEDs in ERCO Leuchten

Referenzfarben Ra (CRI)

Bewertung der Farbwiedergabe über den Ra (CRI)

Als Farbwiedergabe bezeichnet man die Fähigkeit eines Leuchtmittels, Farben möglichst naturgetreu wiederzugeben. Eine der Methoden, um die Farbwiedergabequalität messbar und möglichst objektiv darstellbar zu machen, ist der sogenannte Farbwiedergabeindex CRI (Colour Rendering Index), im deutschen Sprachraum auch Ra genannt. Für dessen Ermittlung erfolgt ein rechnerischer Vergleich des zu bewertenden Leuchtmittels mit einer Referenzlichtquelle gleicher Farbtemperatur. Der Vergleich basiert auf 8 Referenzfarben, allesamt Pastellfarben. Ein Farbwiedergabeindex zwischen 90 und 100 gilt als sehr gut und ein Wert zwischen 80 und 90 als gut. Die CRI-Methode ist in der Fachwelt mittlerweile umstritten und sollte lediglich zur Grobeinschätzung von Leuchtmitteln benutzt werden. Für den Vergleich mehrerer Leuchtmittel untereinander empfiehlt sich auf jeden Fall eine visuelle Begutachtung.

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Referenzfarben TM-30

Bewertung der Farbwiedergabe nach TM-30

Als Alternative zum Ra/CRI Verfahren definiert TM-30 die einheitenlosen Werte Rf und Rg. Diese beziehen sich auf die Ähnlichkeit zu einer Testlichtquelle zu einem Referenzspektrum in Bezug auf Farbtreue (Rf fidelity) und Sättigung (Rg gamut). Die Referenzlichtquelle ist ein "schwarzer Strahler" oder eine Standard CIE-D Lichtquelle. Rf und Rg analysieren die Farbwiedergabe einer Lichtquelle auf der Basis von 99 repäsentativen Farbtönen, Pastellfarben wie auch gesättigten Farben. Der beste Wert für Rf ist 100, wobei Rf und Ra nicht identisch sind. Rg beschreibt die Sättigung der Farben und kann den Wert 100 überschreiten. Dies, für sich genommen, ist aber noch kein Qualitätskriterium. Im Zusammenspiel ermöglichen Rf und Rg eine differenzierte Betrachtung der Farbwiedergabe einer Lichtquelle. Die Farbvektorgrafik zeigt die Abweichung der Testlichtquelle zur Referenzlichtquelle.

Übersichtsdiagramme nach TM-30

LEDs in ERCO Leuchten

Verhältnis Rf-Rg

LEDs in ERCO Leuchten

Farbvektorgrafik

ERCO LED 3000K

Rf 90
Rg 99
Ra/CRI ≥90

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Verhältnis Rf - Rg

LEDs in ERCO Leuchten

Farbvektorgrafik

ERCO LED 4000K

Rf 81
Rg 96
Ra/CRI ≥80

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Lebensdauer

LEDs haben eine sehr geringe Ausfallrate und produzieren somit Licht über einen extrem langen Zeitraum. Die Ausfallrate der von ERCO verwendeten Hochleistungs-LEDs beträgt bis 50.000 Stunden durchschnittlich weniger als 0,1%. Im Gegensatz zu herkömmlichen Leuchtmitteln, bei denen der Ausfall von 50% der Leuchtmittel zugrunde liegt, ist deshalb hier der Begriff "Lebensdauer" für die Planung eher ungeeignet.

Lichtstromerhalt

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Marktübliche LED

LEDs in ERCO Leuchten

ERCO LED

Der Vergleich des Lichtstrom rückgangs einer marktüblichen LED und einer ERCO Hochleis tungs-LED nach 50.000 Betriebs stunden zeigt deutlich die höhere Leistungs fähigkeit der ERCO LEDs.

Der von den LEDs erzeugte Licht strom geht jedoch, wie bei anderen Leuchtmitteln, im Laufe der Zeit zurück, sodass ab einem bestimmten Zeitpunkt die in der ursprünglichen Planung vorge sehenen Lichtintensitäten nicht mehr erreicht werden. Die Zuver lässigkeit und Effizienz der LEDs hängen stark von den Betriebs bedingungen ab. ERCO Leuchten sind deshalb thermisch so ausgelegt, dass sie bei ordnungsgemäßem Betrieb immer unterhalb der kritischen Temperatur bleiben und somit ein maximaler Lichtstrom über den langen Zeitraum erhalten bleibt. Da der Totalausfall einer LED nur sehr selten vorkommt, werden LEDs besser mit dem Lichtstromerhalt über einen bestimmten Zeitraum charakterisiert. Als Pa schalwert ist es üblich, die Zeit anzugeben, nach der der Lichtstrom bei einem bestimmten Prozentsatz aller LEDs auf einen Wert von 70, 80 oder 90% des Anfangswertes zurückgefallen ist. Marktüblich ist aktuell die Verwendung von LED mit der Spezifikation L70/B50 50.000h, d. h. nach 50.000 Stunden haben nur 50% der verwendeten LEDs noch 70% des ursprünglichen Lichtstroms.

L- und B-Wert
Der L-Wert beschreibt, welchen Prozentsatz des ursprünglichen Lichtstroms eine LED nach der angegebenen Zeit noch abgibt. Wird kein B-Wert angegeben, bedeutet dies automatisch B50. Der B-Wert sagt per Definition nichts über den Totalausfall einer LED aus. Er gibt den Prozentsatz der LEDs an, die am Ende der angegeben Betriebsdauer den L-Wert unterschreiten.

Betriebsdauer
Als Bezugspunkt wird die Betriebsdauer stets zusammen mit dem L und dem B-Wert angegeben. ERCO LEDs werden nach dem LM-80 Verfahren mindestens 8334 Stunden gemessen und mit dem TM-21 Verfahren auf 50.000 Stunden hochgerechnet. Die Betriebsdauer darf maximal auf das 6fache der tatsächlich gemessenen Zeit hochgerechnet werden.

Bei ERCO verwendete LEDs
ERCO verwendet HochleistungsLEDs mit der Spezifikation L90/B10 50.000h, d. h. bis 50.000 Stunden haben mindestens 90% der LEDs noch 90% des ursprünglichen Lichtstroms. Die übrigen 10% der LEDs fallen nicht aus sondern verfügen noch bis zu 89% ihres ursprünglichen Lichtstroms.

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Vorwärtsspannung

Die Vorwärtsspannung variiert bei LEDs desselben Typs herstellungsbedingt. Sie bezeichnet die Spannung, die im Betrieb an der LED abfällt, sozusagen „verbraucht“ wird. Zusammen mit dem konstanten Betriebsstrom definiert die Vorwärtsspannung nach der einfachen Formel Spannung (Volt) x Strom (Ampere) = Leistung (Watt) die Leistungsaufnahme einer LED-Leuchte. Wenn also die Vorwärtsspannung von LED zu LED schwanken würde, würde auch der Energiebedarf ansonsten gleicher Leuchten untereinander variieren. Nur durch die Verwendung von LEDs, die hinsichtlich ihrer Vorwärtsspannung selektiert wurden, kann ein einheitlicher Energieverbrauch von baugleichen Leuchten sichergestellt werden. Indem ERCO als einer der wenigen Leuchtenhersteller die sichere Einhaltung der Vorwärtsspannung zu einem Selektionskriterium macht, hat der Kunde die Sicherheit, dass die verwendeten Leuchten tatsächlich den spezifizierten Energiebedarf haben.

LEDs in ERCO Leuchten

Version

LEDs und Betriebsgeräte werden ständig weiterentwickelt. Um eindeutig identifizieren zu können, welche LEDs und welche Betriebs geräte verbaut sind, verwendet ERCO neben der Artikelnummer auch eine Versionsnummer, die auf der jeweiligen Leuchte vermerkt ist. Diese gilt ausschließlich innerhalb einer Leuchtenfamilie und bezieht sich nicht auf die LED-Generation, d. h. Leuchten aus verschiedenen Produktfamilien können trotz unterschiedlicher Versionsnummern die gleiche Generation von LEDs verwenden. Für den Anwender ist die Versionsnummer vor allem für die Nachbestellung von Leuchten wichtig und muss stets mit angegeben werden. Innerhalb eines Produktionsjahres verbaut ERCO für alle Leuchten mit warmweißer oder neutralweißer Lichtfarbe stets LEDs der neuesten Generation.

LEDs in ERCO Leuchten

Hinweise zu Hochleistungs-LEDs

Aufgrund des Herstellungsprozesses von LEDs stellen die angegebenen typischen Werte der LED Parameter nur statistische Größen dar. Abweichungen sind im Rahmen der bei LEDs typischen Größenordnung möglich. Die Lebensdauer einer LED ist in hohem Maße von den Temperaturen der Umgebung abhängig. Daher sollte die Montage der Leuchten nicht in der Nähe anderer Wärmequellen, z. B. Heizungsrohren usw. vorgenommen werden. Darüber hinaus ist ein Betrieb bei direkter Sonneneinstrahlung zu vermeiden. ERCO Leuchten werden nach den gültigen Normen und technischen Vorschriften konstruiert, gefertigt und geprüft. Nach IEC 60598 werden technische Prüfungen bei 25°C Umgebungstemperatur durchgeführt.
Auch die Lichtströme und licht-technischen Daten beziehen sich auf eine Umgebungstemperatur von 25°C. Bei anderen Temperaturen sind Abweichungen zu den Katalogdaten möglich.

LEDs in ERCO Leuchten

Zusätzlich zu unseren allgemeinen Verkaufs- und Lieferbedingungen gelten die Garantiebedingungen für die von der ERCO GmbH angebotene freiwillige Herstellergarantie von 5 (fünf) Jahren auf ERCO-Produkte. Die aktuell gültigen Garantiebedingungen erhalten Sie auf Nachfrage unter der E-Mail Adresse guarantee(at)erco.com