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Architektur und Bühne

In Ausstellungen kommen häufig sowohl architektonische Aspekte als auch Elemente der Bühneninszenierung zum Tragen. Exemplarisch dient das Foyer eines Unternehmens als repräsentativer Eingang und zugleich als Fläche für Exponate. Vom Tragwerk abgehängte textile Zylinder betonen die Podeste als Inseln. Die klassische Architekturbeleuchtung mit Tageslicht und Allgemeinbeleuchtung steht der dramatischen Beleuchtungskonzeption einer Bühne gegenüber. Natürliches Licht fällt über das Glasdach in den Raum ein. Die Leuchten zur Wandflutung, Akzentuierung und Projektion sind am Dachtragwerk und den Aufhängungen der textilen Zylinder positioniert.

Architektur und Bühne

Architektur mit Tageslicht

Das Tageslicht verleiht dem Foyer die Grundbeleuchtung. Die zusätzliche Wandflutung schafft eine optische Weite. Mit der gleichmäßigen Helligkeitsverteilung auf den Wänden und dem Boden wirkt der Raum klar und neutral. Um den Objekten auf den Podesten eine stärkere Aufmerksamkeit und bessere Modellierung zu geben, erfolgt eine dezente Betonung über das gerichtete und eng gebündelte Licht der Strahler.

Architektur und Bühne

Ausstellung akzentuieren

Die Konzentration der Beleuchtung auf die Inseln mit den Exponaten lässt den Raum in seiner Bedeutung zurücktreten. Das Licht auf den textilen Zylindern, das mittels Streiflicht von Strahlern die Transluzenz des Gewebes aufhebt, richtet den Blick auf die Ausstellung. Der Lichtstreifen auf der Treppe führt in Analogie zu einem ausgerollten Teppich den Besucher in den hinteren Bereich. Der sanfte Lichtschein im Hintergrund deutet an, dass sich der Raum in der Tiefe fortsetzt.

Architektur und Bühne

Raum betonen

Die ausschließliche Beleuchtung der Wände setzt den Fokus auf den Raum und die ihn einfassenden Flächen. Die Exponate treten dunkel zurück und erhalten eine nachgeordnete Bedeutung. Als Silhouette lassen sich die Gegenstände durch die hellen Rückwände in ihren Konturen erkennen. Details von Formen sind jedoch nicht ablesbar.

Architektur und Bühne

Bühne: Exponate

Bei Nacht verwandelt sich das Foyer in eine schwarze Bühne, deren Raumgrenzen sich fast komplett in Dunkelheit auflösen. Ausschließlich die Exponate stehen im Rampenlicht. Der enge Lichtkegel bringt Formen gut zur Geltung und erzeugt auf glänzenden Flächen Brillanzpunkte. Der Lichtschein am Ende der Seitenwand verleiht der Inszenierung Raumtiefe.

Architektur und Bühne

Bühne: Weiß

Die kontrastreiche Inszenierung mit weißem Licht bezieht mit der Akzentuierung der textilen Zylinder die gesamte Raumhöhe mit ein. Im Vergleich zu der ausschließlichen Beleuchtung der Podeste, die sich nur auf die Bodenfläche richtet, wirkt diese Lichtkonzeption raumgreifender. Die Beleuchtung der Treppe und des hinteren Raumes baut eine Kontinuität über die Raumtiefe mittels Licht auf.

Architektur und Bühne

Bühne: Farbig

Die farbige Lichtinszenierung beschränkt sich auf die Umgebungsflächen, damit die Farbwiedergabe der Exponate unbeeinträchtigt bleibt. Der sanfte Farbverlauf auf der rechten Wand stärkt den perspektivischen Eindruck.

Architektur und Bühne

Lichteffekte

Mit der Projektion von Lichtmustern legt sich eine eigene Erzählung auf die Ausstellung. Die kreisförmigen Linien greifen die Formensprache der Zylinder auf und lassen ein Spiel von Wellen entstehen. Sich möglicherweise auch bewegende Lichtmuster ziehen die Aufmerksamkeit auf die Lichteffekte und schaffen ein Licht zum Ansehen. Sowohl die Exponate wie der Raum treten bei der Dominanz der kontrastreichen Lichtfiguren in den Hintergrund und werden kaum wahrgenommen.