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Planungsprozess

Schritt für Schritt eine Lichtplanung entwickeln

Projektanalyse

Projektanalyse

Einführung

Grundlage jeder Lichtplanung ist eine Analyse des Projekts; der Aufgaben, die von einer Beleuchtung erfüllt werden sollen, seiner Bedingungen und Besonderheiten. Eine quantitative Planung kann sich hierbei weitgehend an der für die konkrete Aufgabe gültigen Norm orientieren, aus der sich die jeweiligen Anforderungen an die Beleuchtungsstärke, an Blendungsbegrenzung, Lichtfarbe und Farbwiedergabe ergeben. Für eine qualitative Planung ist es jedoch nötig, möglichst viele Informationen über die zu beleuchtende Umgebung, ihre Nutzung, ihre Nutzer und die Architektur zu erhalten.

Projektanalyse

Raumnutzung

Eine zentrale Rolle bei der Projektanalyse spielt die Frage nach der Nutzung der zu beleuchtenden Räume; nach den Tätigkeiten, ihrer Häufigkeit und Bedeutung. Innerhalb einer umfassenden Aufgabenstellung ergibt sich eine Reihe einzelner Sehaufgaben, die in ihren Eigenschaften erfasst werden müssen. Als Kriterien einer Sehaufgabe spielen dabei Größe und Kontrast der zu erfassenden Details eine Rolle; darüber hinaus die Frage, ob Farbe oder Oberflächenstruktur der Sehaufgaben von Bedeutung ist, ob Bewegung und räumliche Anordnung erkannt werden müssen oder ob Störungen durch Reflexblendung zu erwarten sind. Auch die räumliche Anordnung der Sehaufgabe und die vorwiegende Blickrichtung der Betrachter können zu zentralen Themen werden.

Projektanalyse

Psychologische Anforderungen

Zu den psychologischen Bedürfnissen zählt der Ausblick in die weitere Umgebung, die Information über Tageszeit und Wetter, sowie nach räumlicher Orientierung. Bei umfangreichen Gebäuden mit häufig wechselnden Nutzern kann die Anforderung nach optischen Leitsystemen zu einer vorrangigen Frage werden. Eine geordnete und eindeutige Raumdarstellung trägt zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Mit differenzierter Beleuchtung können Bereiche unterschiedlicher Funktion räumlich getrennt werden. Bei Gesprächszonen innerhalb größerer Räume kann die Schaffung privater Bereiche durch eine geeignete Beleuchtung sinnvoll sein.

Projektanalyse

Architektur und Atmosphäre

Unter dem Blickwinkel der Architektur und Atmosphäre soll das Gebäude oder der Raum sichtbar gemacht, in seinen Eigenschaften verdeutlicht und in seiner Atmosphäre unterstützt werden. Detaillierte Informationen über die Architektur sowie das architektonische Gesamtkonzept mit der beabsichtigten Innen- und Außenwirkung bei Tag und Nacht, der Nutzung des Tageslichtes und dem zulässigen Energieverbrauch werden dafür benötigt. Dazu gehören auch Angaben zu Materialien, Reflexionsgrade und Farbgebung. Bei der Architekturbeleuchtung geht es nicht in erster Linie um eine Beleuchtung, die Strukturen und charakteristische Merkmale des Gebäudes verdeutlicht unter dem Blickwinkel einer optimierten Wahrnehmung, sondern um die Einbeziehung der ästhetischen Wirkung eines beleuchteten Raumes. Die Frage nach der Formensprache des Gebäudes - nach Raumformen, nach Modulen und Rhythmen, die durch Licht und Leuchten aufgenommen und fortgeführt werden können, bilden den zentralen Aspekt.

Lichtkonzept

Lichtkonzept

Lichtkonzepte führen die Eigenschaften auf, die eine Beleuchtung besitzen soll. Sie gibt noch keine exakten Angaben über die Auswahl von Lampen und Leuchten sowie über deren Anordnung. Aus der Projektanalyse wird ein Raster von Lichtqualitäten abgeleitet, das Aufschluss über die einzelnen Beleuchtungsformen gibt. Dies betrifft die Quantität und die verschiedenen Qualitätsmerkmale des Lichts sowie den Grad der räumlichen und zeitlichen Differenzierung. Ein praxisgerechtes Planungskonzept muss mit den anderen Gewerken abgestimmt sein, den Normvorgaben entsprechen und sowohl die Investitionskosten als auch die Betriebskosten berücksichtigen. Die Herausforderung einer qualitativ orientierten Lichtplanung liegt in einem Entwurfskonzept, das die technischen und ästhetischen Anforderungen von komplexen Rastern verbindet. Ein Konzept, das die geforderte Leistung mit einem angemessenen technischen Aufwand und dem höchsten Grad an gestalterischer Klarheit verwirklicht, wird die überzeugendste Lösung darstellen.

Entwurf

Entwurf

In der Entwurfsphase werden Entscheidungen über die verwendeten Leuchten, über die Anordnung und Installation der Leuchten getroffen. Auf diese Weise wird auch eine zuverlässige Berechnung von Beleuchtungsstärken und Kosten ermöglicht. Eine verbindliche oder auch nur allgemein übliche Folge von Planungsschritten kann nicht festgelegt werden.
Die Entscheidung für eine Lichtfarbe einer Leuchte kann schon zu Beginn eines Projekts oder erst in einer fortgeschrittenen Planungsphase fallen. Die Leuchtenanordnung kann sowohl Folge der Entscheidung für eine Leuchte als auch Vorgabe für die Leuchtenauswahl sein.
Lichtplanung sollte als ein zyklisches Verfahren betrachtet werden, bei dem entwickelte Lösungen immer wieder mit den gegebenen Anforderungen abgeglichen werden.

Montage

Montage

Eine Reihe von Leuchtentypen - z.B. Strahler und Lichtstrukturen - ist ausschließlich für eine additive Montage vorgesehen, sei es für die Anbringung an Stromschienen und Tragstrukturen, für das Abhängen oder für die feste Montage auf Wand oder Decke. Bei der umfassenden Palette von Downlights und Rasterleuchten existieren dagegen meist Ausführungen unterschiedlicher Bauweise, die eine Reihe von Montagearten zulassen. Bei der Anbringung an der Wand oder dem Boden sind dies der Aufbau oder Einbau. Die Montage an der Decke bietet dagegen umfassendere Möglichkeiten, sie kann durch Einbau, durch Aufbau und durch Abhängen der Leuchten erfolgen. Die Gebrauchsanleitungen zu den Leuchten erklären detailliert die Montage und Wartung der Leuchten.

Wartung

Wartung

Bei LED-Beleuchtungsanlagen beschränkt sich die Wartung im Regelfall auf die äußere Reinigung der Leuchten, vor allem der Abdeckungen, Linsen oder Reflektoren. Sind diese verschmutzt sinkt der Leuchtenwirkungsgrad und die gewünschte Helligkeit und Lichtwirkung wird nicht mehr erreicht.
Ein Wechsel des LED-Moduls ist in der Regel nicht notwendig und kann auch nur im Werk durchgeführt werden.
Aufgabe des Lichtplaners ist es, einen an den jeweiligen Gegebenheiten orientierten, individuellen Wartungsplan zu erstellen und mit dem nötigen Informationsmaterial zu versehen.

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