Objekt
Die Beleuchtung von Objekten kann mit einer Lichtrichtung von 30° bis 45° zur Senkrechten erfolgen. Je steiler das Licht fällt, desto stärker ist die Plastizität. Fällt das Licht unter 30°, dem sogenannten "Museumswinkel" ein, wird eine maximale vertikale Beleuchtung erzielt und gleichzeitig eine mögliche Reflexblendung des Betrachters vermieden. Bei reflektierenden Flächen, z. B. Ölgemälden oder verglasten Graphiken, muss der Einfallswinkel des Lichts beachtet werden, um störende Reflexe im Blickwinkel des Betrachters zu vermeiden. Außerdem werden so Schlagschatten, z. B. Rahmenschatten auf Bildflächen vermieden.