3D-Modell
Als Basis für eine Simulation dienen 3D-Daten eines Raumes, um daraus Bilder zu berechnen. Diese 3D-Daten können aus einfachen CAD Programmen oder spezialisierten Applikationen stammen. Arbeitet ein Planungsbüro bereits mit 3D-Daten, lassen sich diese von der Software für Lichtsimulation importieren. Je differenzierter das 3D-Modell angefertigt wurde, desto anspruchsvoller, aber auch zeitintensiver lässt sich die Lichtsimulation erstellen.
Export und Import
Existiert ein 3D-Modell aus einem anderen Programm als dem für die Lichtsimulation, lassen sich die Daten über einen Export und Import übertragen. Da 3D-Modelle komplexe Daten enthalten, muss der Anwender mit Fehlerquellen rechnen und manuelle Korrekturen vornehmen. Empfehlenswert ist daher, gleich in mehrere gängige Austauschformate zu exportieren. Bewährte 3D-CAD Austauschformate sind beispielsweise DWG, DXF und 3DS.
Topologie
CAD Programme arbeiten immer mehr mit bauteilorientierten Funktionen wie dem Generieren von Stützen oder Decken. Unklar bleibt häufig, ob sich die Elemente aus Flächen oder Volumen zusammensetzen. In den Simulationsprogrammen sieht sich der Anwender wiederum mit den grundlegenden 3D Elementen ohne Bauteilangaben konfrontiert: Punkt, Linie, Fläche und Normale: Der Punkt mit der X,Y und Z Koordinate, der Linie aus zwei Punkten und der Fläche aus drei Punkten. Die Normale steht senkrecht auf der Fläche und zeigt deren Vorderseite an. Nach dem Export aus einem bauteilorientierten CAD-Programm muss der Anwender bei Modifikationen der Geometrie in einem Simulationsprogramm eine andere Struktur berücksichtigen.
Geometrie
Da CAD-Modelle andere Anforderungen als Modelle für Lichtsimulation abdecken, ergeben sich durch die Modellgeometrie häufig Probleme bei der Simulation. Besteht in einem CAD-Programm bei der Konstruktion aller Drahtseile eines Treppengeländers als hoch aufgelöste Zylinder kein Problem, so erweist sich die Berechnung der Zylinderoberfläche im Rendering als sehr kompliziert. Der Anwender sollte diesen Sachverhalt bereits bei dem Erstellen des 3D-Modells und den Exporteinstellungen berücksichtigen. Da Simulationen rechenintensiv sind und auch weiterhin bleiben werden, lässt sich durch eine optimierte Geometrie der Aufwand für Lichtsimulationen wesentlich reduzieren. Kleine, aber sehr detailreiche Geometrien auf einem eigenen inaktiven Layer können die Rechenzeit verringern. Ebenso empfiehlt sich eine auf Materialien basierende Layerstruktur für schnelle Zwischenberechnungen.












