Hardware
Schnellere Hardware wirkt sich in der Lichtsimulation deutlicher auf die Rechenleistung aus als in anderen Anwendungsgebieten wie Kommunikation oder Textverarbeitung. Für einen effizienten Simulationsprozess ist das Zusammenspiel von Prozessor, Speicher und Grafikkarte entscheidend.
Prozessor
Der Prozessor (CPU, Central Processing Unit) ist für die Rechenleistung zuständig. Arbeitet ein Prozessor doppelt so schnell wie ein anderer, sinkt die Berechnungszeit für ein Rendering auf die Hälfte. Empfehlenswert sind heute Dual-Prozessoren. Einige Workstations besitzen dafür mehrere CPUs. Für komplexe Aufgaben kann der Anwender weitere Computer aus dem Netzwerk zur verteilten Berechnung heranziehen.
Arbeitsspeicher
Der Arbeitsspeicher (RAM, Random Access Memory) wirkt sich nicht direkt auf die Rechengeschwindigkeit aus. Er bestimmt in erster Linie, wie groß die zu bearbeitende Szene sein kann, bevor der Computer Daten auf die Festplatte schreibt. Dieser Vorgang des Schreibens läuft langsam und hält den Renderprozess auf. Da die Abhängigkeit hierbei nicht linear verläuft, nimmt die Leistung ab einem bestimmten Grenzwert stark ab. Fällt die Berechnung häufig mit einer Festplattenaktivität zusammen, bietet sich eine Erweiterung des Arbeitsspeichers an.
Grafikkarte
Die Grafikkarte bestimmt den Grad der möglichen Interaktivität mit dem 3D-Modell, insbesondere bei texturierten Objekten. Auf die eigentliche Rechengeschwindigkeit wirkt sich die Grafikkarte weniger aus. Einige Entwicklungen lassen aber erkennen, dass die Grafikkarte zukünftig auch zur Simulation herangezogen wird.












