Oberfläche
Materialien erkennt der Betrachter erst durch die Definition der Oberflächeneigenschaften. In den Simulationsprogrammen lassen sich je nach gewünschtem Aufwand einfache bis komplexe Einstellungen vornehmen.
Shading
Der englische Begriff "Shading" bedeutet Schattierung. Mit einem Shader definiert der Anwender für die Oberflächen die lichttechnischen Eigenschaften mit der Farbe, dem Reflexionsgrad und der Transparenz. Sie bestimmen, wie das Licht auf dem Objekt erscheint und die Umgebung beeinflusst. Die Lichtwirkung der Materialeigenschaften ist dabei immer von der Art und Position der Lichtquellen abhängig und wird erst in der Kombination von Shading-Faktoren und Beleuchtung sichtbar: So treten Glanzpunkte auf reflektierenden Oberflächen erst durch das Licht von Lichtquellen auf.
Textur
Um Objekte nicht nur mit einem Farbton darzustellen, lassen sich Oberflächen Texturen zuweisen. Bei dieser als "Mapping" bezeichneten Technik können abstrakte grafische Muster oder Fotos als Vorlage dienen. Simulationsprogramme bieten dafür umfangreiche Materialsammlungen in Bibliotheken an, um beispielsweise Holz oder Sichtbeton darzustellen. Mit speziellen Mapping-Verfahren (Bump Mapping) lassen sich Mikrostrukturen modifizieren, um den Eindruck von räumlichen Oberflächen zu erzeugen.
Einen sehr realistischen Eindruck erzielen Fotos, die als Textur den Flächen zugewiesen werden. Für eine gute Qualität sollte das Foto eine hohe Auflösung besitzen, möglichst frontal fotografiert sein, keine eigenen Lichtreflexe oder Spiegelungen beinhalten, sowie keine Verzerrungen durch die Linse aufweisen.











