Zwar wurde das Kloster unter Fürst Stephan dem Großen (1433-1504) gegründet, da die ursprüngliche Kirche jedoch 1653 zerstört wurde, geht der heutige Bau auf die Jahre 1653-1662 zurück. Die Fresken im Innern stammen aus allerjüngster Zeit: Erst in Hinsicht auf den 500. Todestags von Stephan dem Großen 2004 beschloß man, Wände, Gewölbe und Kuppeln wieder nach alter orthodoxer Tradition zu schmücken.
Kloster Putna
Eine inszenierende Beleuchtung des Kirchenraums über die traditionellen, abgependelten Kandelaber hinaus ist in rumänischen Kirchen noch immer ungewöhnlich. Als unauffällige Montageorte für Strahler dienen Kapitelle, Gesimse und die Kette des Kandelabers. Das Licht der Halogen-Metalldampflampen ist brillant und hat eine hohe Farbwiedergabequalität. Die Fresken kommen so optimal zur Geltung, der Goldschmuck erhält einen geradezu magischen Schimmer.