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Wohnhaus Schnabel, Berlin
Reportage

Licht für das Leben mit Kunst

  • Wohnhaus Schnabel, Berlin
  • Architekt: Ingenbleek Architekten, Berlin
  • Fotograf: Edgar Zippel, Berlin

In einem in jeder Hinsicht unkonventionellen Berliner Wohnhaus, das eine Sammlung großformatiger Kunstwerke beherbergt, beweisen ERCO Strahler einmal mehr ihre Qualität und die Vielfalt ihrer Einsatzmöglichkeiten – auch für außergewöhnliche Anforderungen. Der Jurist und Kunstsammler Gunnar Schnabel, ein international renommierter Spezialist für Kunstrestitution, hat uns durch sein Heim geführt.

Es dürfte eines der außergewöhnlichsten Einfamilienhäuser der Hauptstadt sein – das Haus, das der Anwalt Gunnar Schnabel für sich, seine Frau, seine Kunstsammlung und seine Kanzlei im Berliner Bezirk Tiergarten gebaut hat. Dabei handelt es sich bei dem in einer ruhigen Seitenstraße der Potsdamer Straße gelegenen Gebäude weder um eine luxuriöse Villa, noch um einen kapriziösen Bau, der schon von weitem die Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Von außen betrachtet, gibt sich der Neubau, der auf einem jahrzehntelang brach liegenden Grundstück entstanden ist, recht unauffällig. Harmonisch und mit der größten Selbstverständlichkeit fügt er sich in die von gründerzeitlichen Mietshäusern geprägte Nachbarschaft ein. Seine dunkle Klinkerfassade nimmt Bezug auf die umgebende Bebauung und der Erker, der sich ab dem ersten Obergeschoss in den Luftraum über dem Bürgersteig vorschiebt, wirkt wie eine kleine Reminiszenz an traditionelle Berliner Mietshäuser.

Wohnhaus Schnabel, Berlin
Wohnhaus Schnabel, Berlin

Der frei stehende Aufzugsblock durchdringt das Wohngeschoss. Das Licht der Wandfluter verdeutlicht die Dimension des Raumes und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Bilder.
Ein Strahler genügt, um die elliptisch geformte Platte des großen Besprechungstisch im Kanzlei-Geschoss auszuleuchten.

Räume für Kunst
Wer würde gleich vermuten, dass sich hinter solch einer Fassade nur eine einzige, rund 900 Quadratmeter große Wohnung befindet, die sich über sechs Geschosse – inklusive zurückgesetztem Staffelgeschoss – erstreckt? Wer könnte außerdem ahnen, dass – abgesehen von einer Etage, in die Schlafräume und Bäder eingebaut wurden – jedes dieser Stockwerke praktisch nur aus einem Raum besteht? Die Dimensionen sind bemerkenswert und weit jenseits dessen, was man sich gemeinhin unter einem großzügigen Wohnraum vorstellt. Früher hätte man von Salon gesprochen, oder von Galerie.

Wohnhaus Schnabel, Berlin
Wohnhaus Schnabel, Berlin

Zwischen dem offen angelegten Treppenhaus und dem Aufzug geht der Blick in den Wohnraum. Das LED-Licht bringt die zum Teil kräftigen Farben der Bilder zum Glühen.
Die Wandfluter akzentuieren die Kunstwerke und bringen zugleich eine ausreichende Grundhelligkeit in den Raum.

Die enorme Größe der Räume ist wesentlich durch den Wunsch der Bauherrschaft motiviert, mit den meist großformatigen Gemälden ihrer Kunstsammlung zu leben. Wenn man sich in ihnen trotzdem nicht gleich wie im Museum fühlt, liegt das an ihrem loftartigen, sympathisch informellen Charakter. Den verdanken die Räume neben ihrer Weite und ihren bis zu 4 Meter hohen Decken auch ihrer Materialisierung. Decken und Wände sind aus Sichtbeton; der Boden besteht zum Teil aus feinem Estrich, zum Teil aus rohem Eichenparkett. Untermauert wird die – durchaus erwünschte – Assoziation an ein Loft durch das offen angelegte Treppenhaus und den Aufzugschacht, der in manchen Geschossen frei im Raum steht. Keine Frage: Für die Kunst – vorwiegend Bilder der Neuen Wilden aus den 1980er Jahren –, die den Rahmen einer gewöhnlichen Wohnung sprengen würden, sind hier Bedingungen entstanden, in denen sie ihre Aura auf ideale Weise entfalten können.

Wohnhaus Schnabel, Berlin
Wohnhaus Schnabel, Berlin

Der Bauherr Gunnar Schnabel – ein international renommierter Experte für Kunstrestitution – vor Bildern aus seiner persönlichen Sammlung.
Das Licht gliedert den weiten Raum. Strahler über dem Esstisch und der Sofa-Ecke definieren zentrale Wohnzonen.

Die Frage der Beleuchtung: Wohnen und Ausstellen
Gunnar Schnabel hatte so präzise Vorstellungen von seinem Domizil, dass die Architekten hier im Wesentlichen für deren vor allem statisch anspruchsvolle Umsetzung und die Qualitätskontrolle zuständig waren. Das Haus befand sich bereits im Bau, als sich plötzlich die Frage nach einer adäquaten Beleuchtung der Räume in den Vordergrund drängte. Für Schnabel stand eine gute Beleuchtung der wandgebundenen Bilder im Vordergrund - effizient und doch so wohnlich und warm wie möglich. Punktuell wünschte man sich darüber hinaus Lichtquellen für Objekte im Raum - für den großen ovalen Besprechungstisch im Kanzlei-Geschoss etwa, oder für den riesig anmutenden runden Esstisch in einem der sparsam, aber stilsicher eingerichteten Wohngeschosse.
„Sie können solche Räumen nicht mit normalen Wohnraumleuchten ausstatten. Die sind der Aufgabe nicht gewachsen – und am Ende hätte man einen völlig heterogenen Lampenladen hängen.“ berichtet Gunnar Schnabel. Nachdem ihn sein Elektrotechniker auf ERCO aufmerksam gemacht hatte, lernte er die Produkte bei einem Besuch im Berliner ERCO Showroom genauer kennen – und war begeistert.

Wohnhaus Schnabel, Berlin
Trotz des breitgefächerten Anforderungsprofils empfahl sich der Einsatz eines einzigen Lichtwerkzeugs: Light Board. Dafür sprach die Vielfalt der möglichen Lichtverteilungen, die sich mit dem LED-Lichtwerkzeug realisieren lässt, ebenso wie die Variabilität hinsichtlich der Lichttemperatur und seine Leistungskraft. Das klare, helle Licht gliedert die Räume, verschafft der Kunst durch brillantes Akzentlicht Aufmerksamkeit, bringt die Farben der Bilder zum Leuchten und arbeitet die feine Struktur ihrer Oberflächen heraus. Bei aller analytischen Klarheit aber vermeidet es jeden Anflug von Kühle, der im privaten Ambiente zu einem empfindlichen Verlust an Wohnqualität führen würde.
Wohnhaus Schnabel, Berlin

Nach aussen hin gibt sich der Neubau, der sich harmonisch in seine Nachbarschaft einfügt, eher unauffällig. Hinter dem Erker mit dem markanten vertikalen Fensterband liegt das Treppenhaus.
Die großen, fast raumhohen Fensteröffnungen an der Hoffassade gewähren einen Einblick in das festlich erleuchtete Haus.

Leidenschaftlich perfektionistisch – auch bei der Beleuchtung
„Ich habe mich auch nach Alternativen umgesehen.“ bekennt Schnabel. „Aber ERCO ist auf diesem Qualitätsniveau konkurrenzlos – es sei denn, man ist bereit, erhebliche Abstriche hinzunehmen.“ Dies ist nicht die Art des Bauherrn, der sein Projekt mit großem persönlichen Engagement und einem unverhohlenem Hang zur Perfektion verfolgt. „Stellen Sie sich vor,“ so berichtet er noch immer entsetzt, „es gab einige Anbieter, deren mechanische Lüfter Geräusche machen!“ Wie alle ERCO-Leuchten kommt Light Board dank seines effizienten passiven Wärmemanagements hingegen ohne derartige Kühleinheiten aus. Die kompakte Form der Leuchte markiert zudem, ohne sich in den Vordergrund zu spielen, eine dezente Präsenz im Raum. Ihre schlichte und zugleich markante Geradlinigkeit korrespondiert mit dem architektonischen Stil des Hauses. Mit einem hoch entwickelten Sinn für gestalterische Details weiß Schnabel diese formale Qualität von Light Board durchaus zu schätzen – ebenso wie die energieeffiziente, innovative LED-Technologie. „Sie ermöglicht auch mal eine festliche Beleuchtung des gesamten Gebäudes, ohne dabei gleich an den Stromverbrauch zu denken“, wie er zufrieden feststellt.