Museum Grand Louvre
Licht, ob künstlich oder natürlich, spielte bei der Planung der Pyramide eine große Rolle. Dem Besucher sollte das Gefühl genommen werden, sich in einem unterirdischen Bauwerk zu befinden. Die lichttechnische Lösung dieses Problems lag in der Beleuchtung der unter der Glasfläche liegenden Tragwerkstruktur. Das Tragwerk aus Stahl sollte in erster Linie mit Hilfe der eingesetzten Lichtquellen brillant erscheinen; die Quantität der Beleuchtung spielte eine sekundäre Bedeutung. Dieser Anspruch erforderte eine lineare Anordnung punktförmiger Lichtquellen. Sie wurden als Richtstrahler mit extrem engstrahlenden 100-W-Halogenreflektorlampen entlang des Pyramidenfußes eingesetzt.