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Dienstleistungszentrum Iphofen

Wein und Architektur: Beleuchtung der historischen Altstadt Iphofen

In Iphofen wurde gerade ein großer Teil der Altstadt modernisiert. Die Beleuchtung mit LED-Technologie von ERCO unterstreicht den pittoresken Charakter der fränkischen Wein-Stadt. Während Streiflichter die handwerklich geprägten Oberflächen der historischen Gebäude betonen, heben Lichtakzente markante Elemente der Neubauten hervor.

Iphofen, eine Kleinstadt nahe Würzburg, wurde über Jahrhunderte durch den Weinanbau geprägt. Seit rund zwanzig Jahren investieren sowohl die öffentliche Hand als auch lokale Unternehmer, darunter die vor Ort ansässige Knauf Gips KG, verstärkt in „Wein & Architektur“. Das Ziel liegt darin, mit Architektur ein Erlebnis von Wein im Kontext schaffen. Dafür werden historische Bauten saniert, durch moderne Gebäude ergänzt und begleitende Freizeitangebote geschaffen. So verbindet beispielsweise die 2000 eröffnete Vinothek ein historisches Bestandsgebäude mit einem Glas-Stahl-Anbau. Der öffentlich zugängliche Geschichtsweinberg wiederum bietet mit drei Terrassen einen Vergleich, wie Weinanbau im Mittelalter, um 1800 und 1960 aussah.



Um das Stadtzentrum weiter zu beleben, wurde gerade ein Areal von rund 4.000 Quadratmetern neu gestaltet. Die Maßnahme umfasste acht Gebäude, darunter überwiegend historische Bauten. Die Michaelskapelle stammt aus den Jahren um 1380 und die Stadtpfarrkirche St. Veit aus dem Zeitraum von 1414-1612. Dazu kommen das Rathaus (1716 – 1718), das Rödelseer Tor (1455-1466) und die Alte Schule (1878). Ergänzend wurden in den vergangenen Jahren eine Bibliothek, ein Bürogebäude und ein Verbindungsbau neu errichtet. „Für lebenswerte Städte ist es wichtig, attraktive Stadtkerne mit einer hohen Aufenthaltsqualität zur Verfügung stellen, in denen dann auch Leben stattfinden kann“, erklärt der Architekt Reinhold Jäcklein. „Hier spielt auch der richtige Einsatz von Licht eine große Rolle.“
Die Herausforderung für die Lichtplanung bestand darin, die unterschiedlichen Gebäude sowohl ihrer Architektur entsprechend als auch als gesamtes Ensemble darzustellen. Zudem befinden sich die meisten Lichtwerkzeuge in Fußwegbereichen und dürfen daher die Passanten nicht blenden. „Plätze und Gebäude können entsprechend ihrer Bedeutung und Nutzung unterschiedlich bewertet werden. Beleuchtung setzt Akzente und schafft Atmosphäre“, fasst Jäcklein zusammen.

Grundsätzlich werden die Gebäude nun aus dem Boden heraus beleuchtet. Die historischen Gebäudefassaden sind mit flächigem, gleichmäßigem Streiflicht in den Lichtverteilungen wallwash und oval flood inszeniert. Dahingegen werden die modernen Gebäude nur an markanten Punkten wie Eingängen oder Ecken mit Lichtakzenten betont, um die Besucher zu leiten. Freiflächen und Geländeversätze werden dezent von oben oder von Treppen oder Brüstungen erhellt. Auf den Kirchturm sind Scheinwerfer mit hohen Lichtströmen bei guter Abblendung gerichtet. „Die LED-Beleuchtung ermöglicht ein angenehmes Licht mit sehr großer Energieeffizienz bei geringen Wartungskosten“, betont Jäcklein. Hinsichtlich der ERCO Lichtwerkzeuge fiel die Entscheidung auf Lightscan für den Kirchturm, Tesis für die Fassaden, Grasshopper für die Freiflächen, Orientierungsleuchten für die Verkehrsflächen – etwa entlang von Bürgersteigstufen – und die Deckeneinbauleuchte Compact für den Eingang des Bürogebäudes.

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