Louvre, Paris: Die Glaspyramide funkelt wieder
Lüdenscheid, 04. April 2005 - Die modernisierte Beleuchtung im Eingangsbauwerk des Musée du Louvre in Paris ist seit Ende 2004 wieder in Betrieb und inszeniert das unvergleichliche Bauwerk mit neuem, zeitgemäßem Kunstlicht. Zum Einsatz kamen dabei Halogen-Metalldampflampen, die sowohl optisch als auch wirtschaftlich überzeugen.
Bereits bei ihrer Eröffnung im Jahr 1989 begeisterte die spektakuläre Architektur-Lösung von Ieoh Ming Pei Fachleute und Paris-Touristen gleichermaßen. Die klassische Form der Pyramide, realisiert in einer modernen Stahl-Glas-Konstruktion, dient seitdem als kontrastierendes Eingangsgebäude für den altehrwürdigen Louvre in Paris. Im Entstehungsprozess durchaus kontrovers diskutiert, reiht sich die Louvre-Glaspyramide heute selbstverständlich in die lange Tradition Pariser Architektur-Wahrzeichen ein.
Bauherrschaft und Architekt wünschten sich für die Nachtwirkung einen aus sich heraus leuchtenden Glaskörper. Da einem hochtransparenten Baumaterial wie Glas die dafür normalerweise notwendigen Reflexionseigenschaften fehlen, entwickelte der Lichtplaner Claude Engle einen ganz neuen Ansatz der Architekturbeleuchtung: Am Fuß der Pyramide mit der beeindruckenden Basislänge von 35 Metern wurden in einem umlaufenden Installationskanal speziell entwickelte Leuchtenkassetten integriert, die jeweils fünf Strahler mit engbündelnder Ausstrahlungscharakteristik aufnahmen. Diese von ERCO konzipierten Strahlermodule erfassen die gesamte filigrane Tragstruktur und bringen die Glashülle damit zum Funkeln. 1989 war das optimale Leuchtmittel für diesen Zweck die 100W Niedervolt-Halogenlampe - brillant und mit hervorragenden Farbwiedergabeeigenschaften.
In den seitdem vergangenen 15 Jahren hat die Lampentechnologie weitreichende Fortschritte gemacht. Moderne Halogen-Metalldampflampen verfügen über die vielfache Lichtausbeute und Lebensdauer von Glühlampen und eignen sich dank verbesserter Farbwiedergabe und Farbstabilität heute auch für sensible Bereiche der Architektur. Elektronische Betriebsgeräte gewährleisten einen schonenden und wirtschaftlichen Betrieb. Diese Eigenschaften führten bei der Beleuchtungsmodernisierung in der Louvre-Glaspyramide zu der Entscheidung, Halogenlampen durch Metalldampflampen zu ersetzen.
Die Verwaltung des Louvre setzte wieder auf ERCO-Kompetenz - und das Ergebnis der Verjüngung besticht durch gesteigerte Lichtqualität bei gesenkten Betriebskosten: Miniaturisierte 20W Halogen-Metalldampflampen, die der Hersteller Philips 2004 auf der Light + Building erstmals vorstellte, ersetzen die 100W/12V Halogen-Glühlampen. Damit konnten die Anschlussleistung um 80 Prozent reduziert, die Wartungszyklen auf das Dreifache vergrößert werden. Die elektronischen Betriebsgeräte sorgen für den problemlosen Betrieb der Anlage an der vorhandenen Elektroinstallation. Zur Regulierung der Helligkeit ist ein mehrstufiges Schaltszenarium vorgesehen. Die neu konstruierten, besonders wartungsfreundlichen Leuchtenkassetten sind durch ihre höhere Schutzart unempfindlicher gegenüber Staub und Kondensfeuchtigkeit.
ERCO war auch in diesem Projekt ein kompetenter Partner im Management von Beleuchtungssanierungen. Energie- und Kostenoptimierungen wurden unter Wahrung der lichtarchitektonischen Ziele termingerecht realisiert. Betreiber und Besucher sind sich einig: Die Brillanz der Illuminierung übertrifft die ursprüngliche Lösung deutlich.
Architekt:
Ieoh Ming Pei, New York
Lichtplaner:
Claude Engle, Washington
Fotograf:
Thomas Pflaum, Castrop Rauxel
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Über ERCO
Die ERCO Leuchten GmbH, Lüdenscheid, ist ein führendes Unternehmen der Leuchtenindustrie. Das 1934 in Lüdenscheid gegründete Familienunternehmen operiert mit über 60 Tochtergesellschaften, Niederlassungen und Vertretungen rund um den Globus. In Zusammenarbeit mit international renommierten Designern, Lichtplanern und Architekten entwickelt ERCO Hard- und Software für alle Bereiche der Architekturbeleuchtung: Leuchten und Lichtsysteme für den Innen- und Außenraum, aber auch Lichtsteuersysteme und Software für szenografische Lichtanwendungen. Entsprechend der Unternehmensphilosophie "Licht statt Leuchten" werden nicht Lichtobjekte zur Raummöblierung, sondern Leuchten als Instrumente der Lichtplanung angeboten. ERCO beleuchtet anspruchsvolle Bauwerke, darunter den Berliner Reichstag, den Louvre in Paris oder das Guggenheim Museum in Bilbao. Im Jahr 2007 erwirtschaftete ERCO mit seinen weltweit rund 1100 Mitarbeitern einen Umsatz von 163 Millionen Euro.
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Seit 1989 fasziniert die von Ieoh Ming Pei entworfene Stahl-Glas-Konstruktion, die im Kontrast zu dem altehrwürdigen Louvre in Paris steht, Touristen und Einheimische bei Tag und Nacht. Anfang 2005 wurde die Beleuchtung der Glaspyramide modernisiert. |
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Die gläserne Pyramide sollte nach ihrer Errichtung nachts funkeln wie ein Kristall - eine schwierige Aufgabe, da ein transparenter Baukörper nicht ohne weiteres zum Leuchten gebracht werden kann. ERCO entwickelte damals spezielle Einbaustrahler. Auch bei der Modernisierung setzte die Verwaltung des Louvre wieder auf die Kompetenz des Herstellers - und das Ergebnis besticht durch gesteigerte Lichtqualität bei gesenkten Betriebskosten. |
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Beleuchtet wird die Tragstruktur der Glaspyramide mit speziell entwickelten Leuchtenkassetten am Fuße der Konstruktion, die jeweils fünf Strahler mit engbündelnder Ausstrahlungscharakteristik aufnehmen. |
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Bei der neuen Beleuchtung kommen miniaturisierte 20W Halogen-Metalldampflampen zum Einsatz, die in die von ERCO konzipierten Strahlermodule eingebaut werden. Die Leuchtmittel verfügen über eine vielfache Lichtausbeute und Lebensdauer von Glühlampen und überzeugen dank ihrer verbesserten Farbwiedergabe und Farbstabilität in dieser Anwendung. |
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Pressemeldung vom 24.03.2005
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