Qualitative Lichtplanung

Qualität statt Quantität als Grundlage der Lichtplanung

Qualitative Lichtplanung

Die Beschränkung auf eine physiologisch orientierte Sicht der menschlichen Wahrnehmung führte zu unbefriedigenden Beleuchtungskonzepten. Ansätze einer neuen Beleuchtungsphilosophie, die nicht mehr ausschließlich nach quantitativen Aspekten fragte, entstanden nach dem zweiten Weltkrieg in den USA. Durch die Erweiterung der Physiologie des Sehapparates um die Psychologie der Wahrnehmung wurden alle Faktoren im Wechselspiel zwischen dem wahrnehmenden Menschen, den gesehenen Objekten und dem vermittelnden Medium Licht berücksichtigt. Die wahrnehmungsorientierte Beleuchtungsplanung dachte nicht mehr vorrangig in den quantitativen Begriffen der Beleuchtungsstärke oder der Leuchtdichteverteilung, sondern in qualitativen Faktoren.