ERCO Kernkompetenz LED-Optiken


Präzisionsarbeit für höchste Lichtqualität
Sie sind kristallklar, leicht und nicht größer als ein Schokoriegel – aber in ihnen steckt das Geheimnis der überlegenen Effizienz und Lichtqualität von ERCO LED-Lichtwerkzeugen.
Entwicklung, Konstruktion, Werkzeugbau, Produktion, Montage: Alle Schritte erfolgen unter einem Dach. Die kurzen Wege helfen, den technologischen und qualitativen Vorsprung zu sichern. Um die steigende Nachfrage nach LED-Strahlern bewältigen zu können, hat ERCO jetzt eine automatisierte Fertigungszelle in Betrieb genommen, in der ein Industrieroboter das gesamte Handling der Teile übernimmt – von der Entnahme aus der Spritzgussmaschine über den Zuschnitt per Laser bis zur optoelektronischen Prüfung und schließlich der Ablage fertiger Teile in Transporttabletts: Ein faszinierendes technisches Ballett.


Die Güte der optischen Bauteile wird Stück für Stück mit digitalen, optoelektronischen Prüfverfahren kontrolliert: Ein automatisierter Vorgang, der fehlerhafte Teile gnadenlos aussortiert und die Einrichter der Anlage gegebenenfalls auf mögliche Prozessfehler aufmerksam macht.
Das Einrichten des Roboters ist Millimeterarbeit. Der Einrichter definiert im manuellen Betrieb die Endpunkte der Bewegung sowie Sicherheitsabstände zu den Maschinenteilen, einen optimalen Weg berechnet anschließend der Steuerungsrechner selbst.


Alle 36 Sekunden kann der Roboter ein neues Gussteil aus der stählernen, hochglanzpolierten Spritzgussform entnehmen, nachdem die zweiteilige Form während des Spritzvorgangs mit einer Kraft von 1100 kN zugehalten wurde. Noch besteht das Teil aus zwei Kollimatoren, verbunden durch den Anguss.
Sauggreifer am Roboterarm platzieren die optischen Präzisionsbauteile – hier ein Dreifach-Kollimator – schonend in einem Zuführrahmen für die optoelektronische Prüfung.
Lichtbericht 96, Mai 2013