Maßgeschneiderte Museumsbeleuchtung für großräumige Architektur

Besucher betrachten Kunstwerke im M+ Museum, beleuchtet mit ERCO Strahlern auf Schienen.

M+ Museum für Visuelle Kultur, Hongkong

Das im West Kowloon Cultural District gelegene M+ ist eines der größten Museen für moderne und zeitgenössische visuelle Kultur der Welt. Das Gebäude am äußersten südlichen Rand des Stadtteils Kowloon überblickt den Victoria Harbour und gehört mit seiner monumentalen architektonischen Gestalt zu den prägnantesten Wahrzeichen Hongkongs, das sich inmitten der urbanen Landschaft radikal offen präsentiert.

Das von Herzog & de Meuron in Zusammenarbeit mit TFP Farrells und Arup entworfene Museumsgebäude besteht aus einem Unterbau und einem schlanken Hochhaus, die zusammen ein umgedrehtes ‚T‘ bilden. Der ausgedehnte, freitragende Podiumsbau bietet eine Ausstellungsfläche von 17.000 Quadratmetern für 33 Galerien, drei Kinos, eine Mediathek, ein Lernzentrum und einen Dachgarten mit Blick über den Victoria Harbour. Das Hochhaus beherbergt das Forschungszentrum des Museums, Büros, Restaurants sowie die M+ Lounge auf Ebene 11.

Dieses Video wird von YouTube gehostet. Beim Laden wird eine Verbindung zu Google hergestellt, dabei können Cookies gesetzt werden.

Die beleuchtete Fassade des M+ Museums in Hongkong, gesehen vom Hafen aus.

Die dem Hafen zugewandte Fassade des M+ verfügt über eingebaute LEDs und dient als Bildschirm für Arbeiten aus bewegten Bildern, der von der Uferpromenade von West-Kowloon und von Hong Kong Island aus zu sehen ist. Besucher können das Museum von verschiedenen Punkten des Erd- und Untergeschosses aus betreten – auf diese Weise entsteht ein leicht zugänglicher Ort mit ineinander übergehenden Innen- und Außenbereichen. Auch die lamellenartige Fassade des Hochhauses ist mit LEDs ausgestattet, mit deren Hilfe bewegte Bildarbeiten dargestellt werden können. Auf diese Weise entsteht ein riesiger Bildschirm, der von der Uferpromenade von West-Kowloon und von Hong Kong Island aus zu sehen ist.

„Die dadurch entstandene Struktur ist nicht einfach nur in ihrer Umgebung verankert, sie wird auch durch diese geformt. Dies ist ein universeller Ort mit einer inneren Ordnung, dem es mit seiner Offenheit und Transparenz gelingt, vielfältige Verknüpfungen zu der Komplexität der Kunst in seinem Innern herzustellen.“ (Herzog & de Meuron, 2015)

Das M+ Museum für visuelle Kultur in Hongkong, beleuchtet mit ERCO LED-Strahlern.

Maßgeschneiderte Beleuchtung für architektonische Herausforderungen

Die Beleuchtung für das M+ wurde von Adam Meredith, dem Direktor von MEGS Lighting, über mehrere Jahre hinweg entworfen und konzeptualisiert. Es galt, die Vorstellungen des Architekten für die Verkehrszonen mit denen des Kurators für die Ausstellungsbereiche in Einklang zu bringen. Mit den 33 Galerieräumen konnte ein dynamisches Umfeld nach den Vorgaben des Kurators geschaffen werden.

M+ Museum of Visual Culture, Hong Kong: Kunstinstallation mit ERCO LED-Beleuchtung.
Innenansicht des M+ Museums mit ERCO LED-Beleuchtung und Kunstausstellungen.
M+ Museum of Visual Culture, Hong Kong: Besucher betrachten Kunstwerke unter ERCO LED-Beleuchtung.
ERCO LED-Beleuchtung im M+ Museum, Hongkong, für moderne Kunstausstellungen.

Im M+ stellten die Galerieräume unterschiedliche architektonische Herausforderungen dar. Um diesen gerecht zu werden, wurden spezielle Anfertigungen entworfen, um die Leuchten sowohl einheitlich als auch maximal flexibel überall im Gebäude einsetzen zu können. ERCO ging auf die besonderen Kundenwünsche ein und sorgte dafür, dass Lieferzeitpunkt und Budget eingehalten wurden, so dass das Team die Installation planen und die Arbeiten im Museum beginnen konnte.

Besucher betrachten die Installation Asian Field im M+ Museum, beleuchtet mit ERCO Strahlern.

Asian Field von Antony Gormley war eine großflächige Installation im M+, die aus 80.000 Tonfiguren bestand. Der Künstler gab strikte Anweisungen in Bezug auf die Beleuchtung, inklusive der Beleuchtungsstärken, der Farbtemperatur und der individuellen Steuerung. Casambi erwies sich als gute Lösung zur Steuerung der Leuchten, besonders bei dieser Installation, da die Leuchten nicht mehr zugänglich waren, sobald das Kunstwerk fertiggestellt war.

Anthony Gormley: Asian Field Installation im M+ Museum, beleuchtet mit ERCO Licht.

Flexibilität und Bedienerfreundlichkeit sind die Hauptanliegen bei der Auswahl von Leuchten für ein Museum mit sich verändernden Räumen. Die Leuchten müssen für verschiedene Ausstellungen adaptierbar und außerdem leicht sein, vor allem, wenn das Wartungsteam große Stückzahlen davon bewegen muss. Nach einigen Mockups und Tests fiel die Wahl auf den Parscan 24W Strahler, ausschlaggebend waren seine Größe, Gewicht und Vielseitigkeit. Das Museum musste außerdem sowohl visuell attraktiv als auch funktional sein, die Vorgaben zum Schutz bestimmter Kunstwerke beachten und zu stark oder auch zu schwach beleuchtete Bereiche vermeiden. Das Ziel war es, das bestmögliche Besuchererlebnis zu schaffen.

„Der Parscan 24W Strahler ist ziemlich vielseitig, er dreht sich um seine Mittelachse und hat keine Bügel zum Links-Rechts-Schwenken oder Auf- und Ab-Neigen wie es zum Beispiel bei herkömmlichen Theaterscheinwerfern üblich ist. Parscan ist kompakt, rotiert auf seiner Halterung, verfügt über einheitliches Zubehör und die Linsen sind problemlos austauschbar.“

Adam Meredith, MEGS Lighting

Besucher im M+ Museum betrachten Kunstwerke, beleuchtet mit ERCO Strahlern, mit Blick auf Hongkongs Skyline.
Besucher betrachten ein Kunstwerk im M+ Museum, beleuchtet von ERCO Strahlern, die eine dynamische Museumsbeleuchtung bieten.
Besucher betrachten Kunst, beleuchtet mit ERCO Strahlern im M+ Museum, Hongkong.
Innenansicht des M+ Museums mit ERCO LED-Strahlern zur Ausleuchtung der Ausstellungsstücke.
M+ Museum: Neon-Installation mit Hahn und chinesischen Schriftzeichen, beleuchtet mit ERCO Strahlern.

Im M+ bekam Adam Meredith die Gelegenheit, einige der Vintage-Neonschilder aus der Kollektion des Museums zu illuminieren. Dies war eine recht amüsante Herausforderung, denn die ursprünglichen Lichtquellen funktionierten nicht mehr, so dass er stattdessen moderne LED-Lampen verwendete. Bei der Auswahl der Lichtlösung zog Meredith den kulturhistorischen Wert der Schilder in Betracht wie auch das Bedürfnis nach einem langlebigen System, das 10-20 Jahre halten würde. Er entschied sich für das Stromschienensystem von ERCO, überzeugt von dessen hoher Qualität und langer Lebensdauer.

M+ Museum für visuelle Kultur in Hongkong mit ERCO LED Fassadenbeleuchtung.