Pirelli 35, Mailand: Flexible Bürobeleuchtung für moderne Arbeitsbereiche


Die vielseitige, zukunftsfähige Lösung von ERCO trägt dazu bei, einen Wohnblock aus den 1960er Jahren in ein neues städtisches Wahrzeichen zu verwandeln.
Die Beleuchtung von ERCO spielte eine wesentliche Rolle im kreativen und umweltbewussten Konzept der Architekten Snøhetta und Park Associati zur Umgestaltung eines Bürogebäudes aus den 1960er Jahren in Mailand. Im Herzen von Porta Nuova befindet sich das Gebäude Pirelli 35, in dem heute die italienischen Hauptsitze von Adidas und Condé Nast untergebracht sind.
Das Sanierungskonzept konzentrierte sich auf die adaptive Umnutzung, wobei Elemente des bestehenden Gebäudes sowohl erhalten als auch neu gestaltet wurden. Neben einer Senkung der CO₂-Emissionen wurde auch „eine einst undurchlässige Struktur in einen offenen, zugänglichen städtischen Raum verwandelt, der verschiedene Bereiche der Stadt wieder miteinander verbindet“, so Snøhetta.
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Im Innenbereich wurde das Projekt in der Phase der Kategorie A (Kat. A) entwickelt, sodass das Hauptziel laut Claudia Lacopo, Leiterin der Abteilung Lichtplanung bei ESA Engineering, nicht lediglich darin bestand, Leuchten zu entwerfen, sondern ein hochwertiges, flexibles Beleuchtungssystem zu schaffen, das den Bedürfnissen künftiger Mietenden gerecht wird. Die Kategorie A bezieht sich auf den Grundzustand der Bauausführung eines Gebäudes, bei dem eine hochwertige, aber zunächst neutrale und nicht nutzerbezogene Infrastruktur geschaffen wird.
„Das Projekt zeigt, wie eine gut durchdachte Beleuchtungsstrategie der Kategorie A die langfristige Anpassungsfähigkeit fördert und gleichzeitig hohe Umwelt- und Komfortstandards erfüllt. Dazu gehört auch die Erreichung von Zertifizierungszielen auf höchstem Niveau, wie beispielsweise LEED“
Claudia Lacopo


„Die oberste Priorität war es, Anpassungsfähigkeit, Leistungsfähigkeit und langfristigen Wert zu gewährleisten“, fährt sie fort. „Das Konzept konzentrierte sich auf die Schaffung einer robusten Infrastruktur, die verschiedene Raumaufteilungsvarianten ermöglicht und gleichzeitig Sehkomfort, Energieeffizienz sowie architektonische Kohärenz gewährleistet.“
Für das Beleuchtungssystem wurden die Jilly Downlights für Stromschienen von ERCO gewählt. Das flache, rechteckige Gehäuse wirkt elegant und zurückhaltend. Es verfügt über eine hocheffiziente Optik in Kombination mit einem Abblendraster (UGR-Wert 18). Dies gewährleistet eine hohe Lichtleistung und sorgt gleichzeitig für den Sehkomfort der Büromitarbeitenden.
Die Leistung und Lichtverteilung ermöglichen große Leuchtenabstände, was standardkonforme und wirtschaftliche Beleuchtungskonzepte begünstigt. Die installierten 19W Leuchten mit warmweißem Licht (3500K) verfügen über einen besonders breiten Ausstrahlungswinkel (84°) sowie einen Lichtstrom von 2264lm.





„Die Jilly Leuchten wurden aufgrund ihrer Kombination aus Leistung, Sehkomfort, Energieeffizienz und Flexibilität ausgewählt. So wird sichergestellt, dass die Beleuchtung die Produktivität und das Wohlbefinden bei verschiedenen Nutzungen und Belegungsszenarien unterstützt“, erklärt Lacopo. „Dank ihres fortschrittlichen optischen Systems sorgen sie für eine hochwertige Beleuchtung mit effektiver Abblendung und eignen sich daher besonders gut für Büroumgebungen.“ Präzise optische Systeme lenken das Licht exakt auf die Flächen, die Mitarbeitende für ihre Arbeit benötigen. In Kombination mit hochwertigen Linsensystemen ist das LED Licht besonders effizient. Ein wirksamer Blendschutz sorgt für einen hohen Sehkomfort bei den Mitarbeitenden und verbessert so den allgemeinen Komfort und die Aufenthaltsqualität im Büro.
Das System wurde entwickelt, um den sich wandelnden Arbeitsplatzmodellen und den vielfältigen Arbeitsformen gerecht zu werden. Es unterstützt flexible Raumaufteilungen, Bereiche für die Zusammenarbeit, individuelle Arbeitsplätze sowie hybride Arbeitsumgebungen. Als Projekt der Kategorie A wurde das Innenraumkonzept bewusst neutral gestaltet. „Das Beleuchtungskonzept spiegelt diesen Ansatz wider, indem es eher als unterstützende Ebene fungiert denn als prägendes ästhetisches Element fungiert“, erklärt Claudia Lacopo. Die Stromschiene ermöglicht jedoch auch die Integration zusätzlicher Leuchten – etwa dekorativer Ausführungen –, sofern dies aufgrund der besonderen Gestaltung des Raums erforderlich ist.
„Durch den Einsatz einer einzigen, anpassungsfähigen Leuchte wurde ein einheitliches Erscheinungsbild erzielt, die Instandhaltung wurde vereinfacht und die langfristige Flexibilität für die Mietenden erhöht. Dies ist ein Aspekt, der bei der Bürobeleuchtung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit werden zu wesentlichen Anforderungen. Büroumgebungen werden immer dynamischer. Beleuchtungssysteme müssen daher häufige räumliche Umgestaltungen ermöglichen, ohne dass größere Eingriffe erforderlich sind.“
Claudia Lacopo





„Das ERCO System erwies sich vor Ort als sehr einfach zu handhaben, sowohl für den Installateur als auch für den Projektleiter, der sich vor allem mit der Ausrichtung der Leuchten befasste“, sagt Giorgio Totino, Architekt bei Twister Architetti Associati und verantwortlich für die Innenarchitektur. „Ich muss zugeben, dass uns das sehr geholfen hat. Allein durch die Positionierung der Leuchten konnten wir in jeder Umgebung die richtige Beleuchtung erzielen.“
Bei der Planung der Beleuchtung mussten auch die großzügigen Verglasungen berücksichtigt werden – große, raumhohe Fenster eröffnen den Blick auf einen neu angelegten, begrünten Innenhof, wodurch viel Tageslicht hereinfällt. Ein Gleichgewicht wurde durch Tageslichtsensoren erreicht, die das natürliche Licht kontinuierlich überwachen und die künstliche Beleuchtung automatisch dimmen, um eine gleichbleibende Beleuchtungsstärke zu gewährleisten und den Energieverbrauch zu senken. Das Steuerungsprotokoll DALI-2 ermöglicht eine programmierbare Szenensteuerung und einen Dimmbereich von 1 bis 100 %.




ERCO wurde aufgrund seiner umfassenden Fachkompetenz in den Bereichen Architekturbeleuchtung und optische Leistung ausgewählt, so Lacopo.„Das Unternehmen gehörte zu den ersten, die das Stromschienen-Downlight als speziell für Büroumgebungen konzipierte Lösung auf den Markt brachten und damit dem wachsenden Bedarf an Flexibilität gerecht wurden. Dieser Ansatz gewährleistet hohe Energieeffizienz, Zuverlässigkeit und langfristige Leistungsfähigkeit und wird durch das fundierte technische Know-how des Herstellers unterstützt.“
Laut Lacopo hat das Beleuchtungskonzept alle seine Ziele erreicht. „Die Tatsache, dass alle Mietenden die ursprüngliche Beleuchtungsinfrastruktur beibehalten und nur bei Bedarf zusätzliche Schienenleuchten integriert haben, bestätigt die Effektivität des Konzepts.“

