Mit differenzierten Lichtverteilungen gestalten
Beleuchtungsanalyse: Community
Das Praxisbeispiel eines Krankenhaus-Foyers zeigt, wie differenzierte und wahrnehmungsorientierte Lichtkonzepte mit ERCO Lichtwerkzeugen umgesetzt werden.
Qualitative Lichtplanung für Community
Das Foyer des Ikazia Krankenhauses in Rotterdam eignet sich hervorragend dafür, Prinzipien der wahrnehmungsorientierten Beleuchtung an einer konkreten Anwendung in einem öffentlichen Gebäude darzustellen. Das Lichtkonzept kombiniert vertikale Beleuchtung mit horizontaler Grundbeleuchtung. So wird der Raum durch Licht gegliedert und in Vordergrund sowie Hintergrund differenziert. Die deckenintegrierten Leuchten geben dem Deckenbild auf dezente Weise eine Struktur.
Mit Wandflutung Raumtiefe betonen
Wandflutung ist für Raum- und Helligkeitseindruck entscheidend, denn vertikale Flächen bestimmen zu etwa 80% unser Sehfeld. Deshalb ist vertikale Beleuchtung auch nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern zugleich ein energiesparender Ansatz, um einen hellen Raumeindruck zu erreichen. Ins Auge fällt am Beispiel des Ikazia Krankenhauses, wie die Wandflutung die Tiefenstaffelung der Architektur betont und lesbar macht. Die in das Foyer eingeschobenen Volumen erscheinen durch die vertikale Beleuchtung leicht, fast schwebend.
Mit Grundbeleuchtung Orientierung schaffen
Für die gleichmäßige Beleuchtung der Verkehrsflächen im Foyer des Krankenhauses sorgt die Grundbeleuchtung mit Downlights. Die durchgängige Grundbeleuchtung gibt den Nutzern Freiheit, zum Beispiel bei der Anordnung der Möblierung. Die unterschiedlichen Deckenhöhen stellen auch verschiedene Anforderungen an die Lichttechnik von Downlights, denen das differenzierte ERCO Programm gerecht wird. Der Fokus liegt dabei gerade bei Downlights für hohe Räume auf dem Sehkomfort, der durch entsprechend gute Abblendung erreicht wird.


