Lichtplanung im Vergleich
Case Study: Community
Kann qualitative Beleuchtung wirtschaftlicher sein als quantitative?
Die Architektur einer Behörde, einer Hochschule oder eines Konzerthauses prägt die Identität der jeweiligen Institution. Vielfältige Funktionen verlangen ein differenziertes Lichtkonzept, das sich wirtschaftlich umsetzen und betreiben lässt. Qualitative Planungsansätze nutzen Prinzipien der Wahrnehmungspsychologie, um den Raum effizient zu zonieren. Lichtlösungen, die durch guten Blendschutz viel Sehkomfort bieten, erlauben dem Auge, zu adaptieren und kommen dadurch insgesamt mit geringeren Beleuchtungsstärken aus.

Qualitative Lichtplanung für Community
Schnelle Orientierung, heller Raumeindruck: Eine wahrnehmungsorientierte Beleuchtung gliedert den Raum in Lichtzonen. Deckeneinbauleuchten mit unterschiedlichen Lichtverteilungen erlauben es, auf spezifische Raumgeometrien und Nutzungsprofile zu reagieren.

Konventionelle Lichtplanung für Community
Gleichförmige Beleuchtung, unabhängig vom räumlichen Kontext, ignoriert die von der Architektur vorgegebenen Wahrnehmungshierarchien und erschwert den Nutzern die Orientierung. Der Fokus auf horizontale Beleuchtung benötigt mehr Energie, um einen vergleichbaren Helligkeitseindruck zu erzeugen.

Leuchtenanordnung qualitative Lichtplanung
Der Raum- und Helligkeitseindruck wird durch die mit Linsenwandflutern beleuchtete Stirnwand geprägt. Downlights zur Grundbeleuchtung sind nur über den Hauptverkehrswegen angeordnet. Einbaustrahler akzentuieren Raumzonen wie Tresen oder Aufzüge sowie Blickpunkte wie das Wandobjekt.

Leuchtenanordnung konventionelle Lichtplanung
Der quantitative Planungsansatz führt zu einem Raster aus Downlights, um eine Grundbeleuchtung von 100lx auf den Verkehrsflächen zu erzeugen. Die Anforderung von 300lx auf dem Tresen wird mit darüber angeordneten, zusätzlichen Einbaustrahlern erfüllt.

Fazit
Qualitative Lichtplanung gliedert hohe Räume in Funktionszonen und erleichtert so die Orientierung. Energieeffiziente ERCO LED-Leuchten ermöglichen dank spezifischer Lichtverteilungen große Leuchtenabstände und damit eine wirtschaftliche Beleuchtung.