Lichtwirkung und Leuchtenanordnung

Licht für Skulpturen

Mit Akzentbeleuchtung dreidimensionale Exponate modellieren

Mit Akzentbeleuchtung dreidimensionale Exponate modellieren

Akzentbeleuchtung schafft durch das Spiel von Licht und Schatten eine eindrucksvolle Modellierung bei Skulpturen, Form und Textur werden dabei markant herausgearbeitet. Durch den Helligkeitskontrast zur Umgebung gewinnt das Exponat zudem an Bedeutung. Das gerichtete Licht der Akzentbeleuchtung erzeugt außerdem Brillanz.

Faustregel zur Anordnung einer akzentuierenden Beleuchtung

Faustregel zur Anordnung einer akzentuierenden Beleuchtung

Am besten geeignet für die Beleuchtung von Skulpturen ist ein Neigungswinkel (α) von ca. 30°. So wird ein Exponat effizient akzentuiert und erhält eine gute Modellierung aus Licht und Schatten. Zudem lässt sich eine Verschattung durch den Betrachter vermeiden. Für die Beleuchtung von jeder Seite eignet sich eine Anordnung (β) von drei Leuchten, jeweils um 120° versetzt. Für ein differenziertes Beleuchtungsniveau bietet sich die Unterscheidung in ein Hauptlicht, Aufhelllicht und Gegenlicht an.

α = 30°

ß = 120°

Tipp zur Leuchtenauswahl:
Achten Sie im Außenraum bei Bodeneinbauleuchten auf Schutzart IP 68 und ein längswasserdichtes Anschlusskabel. Dieses verhindert, dass beim Abkühlen der Leuchte Feuchtigkeit durch das Kabel eingesogen wird.