Rauminszenierung – Räume mit Licht inszenieren: Blickführung und Raumfolge

Räume mit Licht inszenieren: Blickführung und Raumfolge

Eine gute Lichtplanung greift die Idee des Entwurfs auf.

Klären Sie zunächst, welche räumlichen Qualitäten sichtbar werden sollen. Achsen, Blickbeziehungen, Raumfolgen oder besondere Materialien? Entscheiden Sie, was zurücktreten und was hervorgehoben werden soll. So unterstützt Licht die Architektur, statt sie zu überlagern. Licht inszeniert gezielt – oder hält sich bewusst zurück.


Stellen Sie Fragen an Ihre Bauherrinnen und Bauherren!

Die Räume inszenieren und die Architektur aufnehmen

  • Zu welchen Tageszeiten oder Tages- und Nachtzeiten wird der Raum genutzt?
  • Welche Materialien und Oberflächen prägen den Raum?
  • Ziel: Licht unterstützt die Architektur – nicht umgekehrt.

 Eine gute Lichtplanerin oder ein guter Lichtplaner kann diese Fragen klar, konkret und anschaulich beantworten. Nicht nur technisch, sondern auch in Bildern und Wirkungen.

Rauminszenierung – Licht stützt und strukturiert das Raumerlebnis
Rauminszenierung – Licht stützt und strukturiert das Raumerlebnis

Licht stützt und strukturiert das Raumerlebnis

Räume gewinnen durch Licht an Tiefe und Struktur. Materialien werden differenziert und besser lesbar. Architektur erhält Atmosphäre und Identität. Nutzen Sie die Lichtgestaltung als integralen Bestandteil Ihres Entwurfs und nicht als seine Ergänzung.

 

Die biologischen Bedürfnisse umfassen weitgehend unbewusste Bedürfnisse. Sie zielen auf das Wohlbefinden in einer visuellen Umgebung ab. Fast immer ist die visuelle Aufmerksamkeit des Menschen auf die Beobachtung seiner gesamten Umgebung ausgerichtet. Veränderungen in der Umwelt werden auf diese Weise sofort wahrgenommen. Das Verhalten kann spontan an die veränderte Situation angepasst werden.

Besprechungsgrundlage Storyboard

Ein Storyboard veranschaulicht in einem ersten Schritt den Ablauf einer Lichtinszenierung. Skizzen zeigen, wie sich das Licht im Raum über die Zeit hin verändert. So lassen sich szenografische Konzepte frühzeitig besprechen. Beispielsweise bei einem fiktiven Gang durch ein Gebäude. Am besten entlang von Blickachsen oder ausgerichtet an dem im Raum sichtbaren Tagesverlauf. Dadurch wird dynamisches Licht planbar und nachvollziehbar.

Skizze eines beleuchteten Gebäudes bei Nacht, Darstellung von Lichteffekten mit ERCO Lichtplanung.
MAM asset 151851
Skizze einer Innenraumbeleuchtung mit Treppe und Personen, die Lichteffekte darstellt.
Skizze eines Raumes mit ERCO Beleuchtung, die Lichteffekte und die Positionierung der Leuchten zeigt.
Skizze eines Raumes mit Tischen und Beleuchtung, Darstellung von Lichteffekten.
Skizze eines Raumes mit Beleuchtung, die Lichteffekte und die Positionierung der Leuchten zeigt.
Skizze eines Konferenzraums mit Lichtplanung, die die Anordnung der Leuchten zeigt.
Skizze einer Lichtplanung, die Lichteffekte in einem Raum mit Personen und Beleuchtung zeigt.
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Rauminszenierung abgeschlossen!

Die wichtigsten Punkte

  1. 1Entscheiden Sie bewusst, welche Achsen, Blickbeziehungen oder Materialien Licht hervorheben soll – und was zurücktreten darf.
  2. 2Setzen Sie auf indirektes Licht über reflektierende Oberflächen, wenn Sie eine weiche, blendfreie Grundhelligkeit im Arbeitsraum erzeugen wollen.
  3. 3Wählen Sie Leuchten mit werkzeuglos wechselbaren Linsen, damit Sie die Lichtverteilung am Arbeitsplatz flexibel und ohne Aufwand anpassen können.

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Grammatik des Lichts