Lichtwirkung und Leuchtenanordnung

Licht für Videokonferenzen

Vertikale und horizontale Beleuchtung kombinieren

Videokonferenzen sind eine attraktive Technologie für persönliche Absprachen über große Entfernungen. Ein entscheidender Faktor für erfolgreiche Kommunikation ist eine gute Gesichtserkennung. Moderne Kamerasysteme sind zwar lichtempfindlich. Bei hohen Kontrastverhältnissen, zum Beispiel auf Gesichtern oder zwischen Gesicht und Hintergrund, stoßen sie jedoch an ihre Grenzen. Die ideale Lichtlösung ist eine Kombination aus Wandflutern und horizontaler Grundbeleuchtung. Mehrwert Kombination vertikaler und horizontaler Beleuchtung: - gute Modellierung der Gesichter - harmonische Helligkeitsverteilung für automatische Kameraeinstellungen - gute Tiefenwirkung des Raumes

Die Herausforderung für die Lichtplanung

Neben gut abgeblendeten Leuchten, um zum Beispiel Reflexe auf der Kameralinse und dem Bildschirm zu vermeiden, ist bei Videokonferenzen vor allem die richtige Leuchtenanordnung entscheidend. So erzeugt eine zenital über den Gesprächsteilnehmern angeordnete Beleuchtung einen starken Schattenwurf. Da der Kontrastumfang einer Kamera kleiner ist als der des menschlichen Auges, sind die verschatteten Bereiche für andere Teilnehmer nur als sehr dunkle Flächen sichtbar. Seitlich einfallendes Licht erzeugt dagegen eine bessere Helligkeitsverteilung. Um einem dunklen und engen Raumeindruck entgegenzuwirken, sollte auch eine Wand- oder Deckenflutung zum Einsatz kommen.

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