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Internationale Kunstmessen in Asien und in den USA

Kunst interkontinental beleuchtet: Kunstmessen in Hongkong und Miami

Bedeutende Kunstmessen in Hongkong und Miami Beach werden mit einem modularen Set aus ERCO Lichtwerkzeugen beleuchtet. Ein Bericht über die Herausforderungen zeitgemäßer Kunstbeleuchtung, die auf zwei Kontinenten zum Einsatz kommt.

Im Bereich der modernen und zeitgenössischen Kunst gilt die Art Basel, vom legendären Basler Galeristen Ernst Beyeler mitbegründet und 1970 erstmals durchgeführt, bereits seit Jahrzehnten unangefochten als Leitmesse. Diese führende Position im internationalen Kunstmarkt konnte die Basler Messe seit der Jahrtausendwende noch ausbauen: Mit der Gründung der Art Basel in Miami Beach im Jahr 2002 expandierte die Institution zunächst erfolgreich nach Amerika. Im Jahr 2013 lancierte das Messeunternehmen schließlich die Art Basel in Hongkong. Für die Messebauarchitektur und das ganze Logistikmanagement arbeitet die Art Basel an allen Standorten mit dem Unternehmen Expomobilia zusammen.

Internationale Kunstmessen in Asien und in den USA
Internationale Kunstmessen in Asien und in den USA
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Zwei Leuchtenmodelle für sämtliche Messestände
Nun wurden die Kunstmessen in Hongkong und Miami im Auftrag von Expomobilia mit Lichtwerkzeugen von ERCO und einem modularen Beleuchtungskonzept ausgestattet, das die Wiederverwendung der Leuchten über beide Stationen hinweg erlaubt. Mit nur zwei Leuchtenmodellen und einem Set wechselbarer Linsen gelang es, den komplexen Aufgaben einer flexiblen Beleuchtung für verschiedene Kunstrichtungen und Formate sowie unterschiedliche architektonische Gegebenheiten und technische Umgebungen gerecht zu werden. Während für die vertikale Beleuchtung Pantrac Wandfluter zum Einsatz kommen, sorgen Parscan Strahler für die gewünschten Lichtakzente. Sechs austauschbare Spherolitlinsen ermöglichen dabei ein großes Spektrum an Lichtverteilungen, so dass sich völlig unterschiedlich dimensionierte Objekte jeweils ins richtige Licht rücken lassen. Diese Lösung überzeugte sowohl den Lichtexperten des Zürcher Planungsbüros Reflexion – „die eindeutig beste Wandflutung, die auf dem Markt verfügbar ist“ – als auch Expomobilia als Auftraggeber des Projektes. Die Pantrac Wandfluter beeindruckten einerseits durch die Gleichmäßigkeit der asymmetrischen Lichtverteilung in der Vertikalen und andererseits die Breite des Ausstrahlwinkels, die eine geringe Leuchtenanzahl und so einen ökonomischen Einsatz der Leuchte ermöglicht.

Der Start des Beleuchtungsprojektes in Hongkong
Kunstwerke sind in mehrfacher Hinsicht ein sehr sensibles Ausstellungsgut, das deshalb auch von Seiten des Messeveranstalters eine besonders sorgfältige Behandlung verlangt. Das Thema der Beleuchtung spielt dabei eine herausragende Rolle. Die an der Messe teilnehmenden Galeristen mieten von der Art Basel nicht allein die Ausstellungsfläche, sondern auch die modularen Stellwände, aus denen die einzelnen Ausstellungskojen gebaut werden, sowie die Beleuchtung des Messestandes. Das für den Messebau zuständige Generalunternehmen Expomobilia beauftragte deshalb das in Zürich ansässige Lichtplanungsbüro Reflexion mit der Erarbeitung einer Konzeption für eine zeitgemäße, qualitativ hochwertige Messebeleuchtung und mit der Evaluation von geeigneten Herstellern.

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Vielfältige Ansprüche: Die Vorauswahl der Leuchtenhersteller
Dabei mussten von Anfang an recht unterschiedliche Zielsetzungen unter einen Hut gebracht werden. Während für die Lichtplaner die Qualität der Lichtlösung im Vordergrund stand, ging es Expomobilia um ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, um einfache Handhabung und technische Robustheit. Gerade in Hongkong steht für den Aufbau der Kunstmesse extrem wenig Zeit zur Verfügung, ein allzu sensibles und kompliziertes Beleuchtungssystem könnte dabei schnell zu Problemen führen. Die Galeristen schließlich wünschten sich eine hochwertige, professionelle Beleuchtung, die vielfältigen individuellen Bedürfnissen gerecht werden sollte. Um den richtigen Beleuchtungsanbieter für derart komplexe Herausforderungen zu finden, entschied sich Expomobilia für ein Wettbewerbsszenario.

Gleichmäßige Wandflutung und pointierte Akzente
Eingeladen wurden nach einer von Reflexion getroffenen Vorauswahl drei international tätige Leuchtenhersteller, die ihre Lichtlösungen in mehreren Musteraufbauten präsentieren sollten. Die Aufgabe bestand darin, eine fünf mal fünf Meter große, aus drei U-förmig angeordneten Stellwänden konstruierte Messekoje so auszuleuchten, dass sowohl die wandgebunden gezeigten Bilder als auch die frei im Raum platzierten Kunstobjekte mit jeweils optimalem Licht versorgt sind. Gefordert waren eine möglichst gleichmäßige Ausleuchtung der Wandflächen und eine präzise Akzentuierung auf der Standfläche. Evaluiert werden sollten ferner die Homogenität der Lichtfarbe und die Qualität der Farbwiedergabe.
Mit der Leuchten-Kombination von Pantrac und Parscan und einem Set wechselbarer Linsen für unterschiedlich große Lichtverteilungen lassen sich alle Beleuchtungsaufgaben in einer Galerie bei bester Blendungsbegrenzung erfüllen: Dramatische Akzente heben einzelne Werke an der Wand oder im Raum hervor, während großzügig beleuchtete Wände der Kunst Raum zum Atmen bieten.

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Die Frage der Lichtfarbe
Zwischen den Lichtplanern, den verantwortlichen Vertretern der Expomobilia und den zu Rate gezogenen Galeristen wurde in der Planungsphase lange und intensiv über die für eine Kunstmesse mit Schwerpunkt auf zeitgenössische Kunst angemessene Lichtfarbe diskutiert.
Anhand des ERCO LED-Lichtes konnte von den Planern nachgewiesen werden, dass eine einheitliche, neutralweiße Messebeleuchtung die bestmögliche Lösung darstellt. Daniel Tschudy, der zu diesem Zeitpunkt für die Messe verantwortliche Projektleiter im Büro Reflexion, formulierte in diesem Zusammenhang lakonisch, dass neutralweißes Licht ja nicht umsonst diese Bezeichnung trage. „Es bringt bei Bildern und anderen Kunstwerken wirklich alle Farben, und eben nicht nur die warmen Töne, zum Leuchten – und garantiere damit eine optimale Farbwiedergabe. Außerdem verträgt es sich gut mit dem Tageslicht, das in die Messehallen einströmt.“ Weltweit führende Kunstmuseen und Galerien haben diese Vorteile längst erkannt und ihr Licht entsprechend angepasst.

Technische Herausforderung: Modulares Lichtkonzept für zwei Kontinente
Noch bevor der Evaluationsprozess für die neue Beleuchtung der Art Basel in Hongkong ganz abgeschlossen war, weitete Expomobilia den Auftrag erheblich aus. Die für Hongkong entwickelte Lichtlösung sollte, wenngleich in leicht modifizierter Form, nun auch für den Standort Miami übernommen werden. Und um nicht einen doppelten Satz an Leuchten vorhalten zu müssen, sollten diese, ebenso wie die gesamten Stellwände, jeweils von einem Standort zum anderen verschickt werden können. Was aus der Sicht des Messebauers betrachtet absolut sinnvoll und ökonomisch erscheint, bringt in der Praxis erhebliche Probleme mit sich. Denn kein Leuchtenhersteller hat Standard-Produkte im Angebot, die gleichzeitig auf mehreren Kontinenten, mit jeweils unterschiedlicher Stromspannung und vor allem mit erheblich voneinander abweichenden Normen und Sicherheitsvorschriften einsatzfähig wären. Daher stellte sich die Herausforderung, spezielle technische Lösungen sowohl für die Leuchten als auch für das Zubehör, etwa die Stromschienen, um dafür eine UL-Zertifizierung zu erhalten. Ein Aufwand, der sich in diesem besonderen Fall einzig durch das beträchtliche Volumen des Auftrages rechtfertigte.

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Pantrac und Parscan für Miami und Hongkong
In Lüdenscheid nahm man diese außergewöhnliche Herausforderung sportlich und begriff sie als Chance, einmal mehr die Kompetenz der Lichtfabrik als global agierendes Unternehmen unter Beweis zu stellen. Tatsächlich gelang es der Entwicklungsabteilung von ERCO mit dem gebündelten Lichtwissen des internationalen Netzwerks, die Standard-Leuchten vom Typ Pantrac und Parscan mit nur geringfügigen Modifikationen für einen Kontinent übergreifenden Messeeinsatz tauglich zumachen – ohne Einbußen hinsichtlich der Lichtqualität und ohne Veränderung in der markanten äußeren Erscheinung der Leuchten. Nachdem die von Expomobilia beauftragte neue Lichtlösung im Frühjahr 2016 bei der Art Basel in Hongkong ihre Premiere erlebte, wurde sie nun in Miami erfolgreich etabliert.

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