Ein Lichtkonzept entwickeln: von der Strategie zur Dramaturgie
Beginnen Sie mit der Analyse von Nutzung, Sehaufgaben und Kontext. Auf dieser Grundlage entwickeln Sie ein Lichtkonzept mit klarer Strategie und Dramaturgie. In der Entwurfsphase legen Sie fest, wo die Leuchten positioniert werden und welche Wirkung sie erzielen sollen. Bei der Umsetzung bewerten Sie Technik, Effizienz und Präzision. So entsteht strukturierte Lichtplanung.
Stellen Sie Ihren Auftraggebern Fragen!
Die Räume inszenieren und die Architektur aufgreifen
- Soll das Licht unauffällig integriert oder bewusst inszeniert werden?
- Wo benötigen Sie besonders guten Sehkomfort?
- Ziel: eine erste klare Lichtidee und Dramaturgie
Ein guter Architekt kann diese Fragen klar, konkret und anschaulich beantworten. Nicht nur in technischer Hinsicht, sondern auch in Bildern und Wirkungen.
AAA – der ERCO-Ansatz zu Human Centric Lighting
Mit Blick auf Human Centric Lighting ist Lichtsimulation fester Bestandteil der Lichtplanung.

Human Centric Lighting
Die Anwendungen des Human Centric Lighting in der Lichtplanung zur Wahrnehmungsgestaltung reichen von der Bewertung experimenteller Konzepte bis hin zu fotorealistischen Präsentationen für Ihre Kunden. Die entsprechenden Berechnungsverfahren ermöglichen quantitative Analysen zur Überprüfung der erforderlichen Beleuchtungsstärken. Um diese Werkzeuge effizient zu nutzen, ist es hilfreich, die technischen Grundlagen zu verstehen. Gestaltung und Technik sind untrennbar miteinander verbunden.
Das Konzept des Human Centric Lighting hat unser Verständnis von Lichtqualität um die Aspekte Gesundheit und Wohlbefinden erweitert. Das bringt Sie Ihren Kunden näher. Erläutern Sie Ihren Kunden die Wirkung von Licht auf den Menschen und zeigen Sie die einzelnen Bausteine eines Human-Centric-Lighting-Konzepts auf. Planen Sie Licht ganzheitlich. Berücksichtigen Sie dabei neben der visuellen Wirkung auch emotionale und biologische Faktoren.
Das Ergebnis ist mehr als nur gutes Licht: Bauherrinnen und Bauherren steigern den Wert ihrer Immobilie, Nutzende profitieren von besserer Lichtqualität und mehr Wohlbefinden und Planende erweitern ihr Leistungsspektrum um den Faktor Human Centric Lighting.
Human Centric Lighting erfindet die Lichtplanung nicht neu. Entscheidend ist die Methode: Wie gelangen Sie zu einer effizienten, ganzheitlichen Lichtlösung? Berücksichtigen Sie dazu konsequent die drei A: Architektur, Aktivität und Atmosphäre. Anhand dieser Begriffe analysieren Sie das Projekt und überprüfen den Entwurf.
Entscheidend ist die Methode
Wie gelangen Sie zu einer effizienten, ganzheitlichen Lichtlösung?
Berücksichtigen Sie dazu konsequent drei Aspekte: Architektur, Aktivität und Atmosphäre. Diese Begriffe helfen Ihnen, das Projekt zu analysieren und den Entwurf zu überprüfen.
Mehr zu den drei Aspekten
Licht für die Architektur
- Fluten Sie die Wand gleichmäßig mit Licht. So tritt sie als geschlossene Fläche hervor und prägt den Helligkeitseindruck im Raum.
- Helle vertikale Flächen schaffen zudem ein ausgewogenes Kontrastverhältnis zwischen Bildschirm und Umgebung.
- Eine aufgehellte Decke lässt den Raum außerdem höher wirken.
Licht für die Aktivität
- Beleuchten Sie die Arbeitstische mit präziser Zonierung.
- Das gliedert den Raum und schafft einen hohen Sehkomfort am Arbeitsplatz.
- Die Montage auf der Stromschiene erlaubt eine flexible Positionierung.
- So lässt sich das Licht jederzeit an wechselnde Nutzungen anpassen.
Licht für die Atmosphäre
- Setzen Sie gezielte Blickpunkte!
- Sie beleben den Raum und schaffen Atmosphäre.
- Helligkeitskontraste betonen Objekte wirkungsvoll und strukturieren die Wahrnehmung.
- Im Außenraum funktioniert das ähnlich: Gerichtetes Licht inszeniert den Baum als Blickfang.
Lektion abgeschlossen!
Die wichtigsten Punkte
- 1Analysieren Sie Nutzung, Sehaufgaben und Kontext, bevor Sie Strategie und Dramaturgie Ihres Lichtkonzepts festlegen.
- 2Setzen Sie Human Centric Lighting konsequent über die drei Aspekte Architektur, Aktivität und Atmosphäre hinweg um – nicht nur bei der Beleuchtungsstärke.
- 3Fluten Sie Wände gleichmäßig mit Licht für ausgewogene Kontraste an Bildschirmarbeitsplätzen und beleuchten Sie Schreibtische zusätzlich zonengenau.
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