Die Kirche Saint-Eustache liegt zwischen den Pariser Markthallen und dem Viertel Châtelet und gehört zu den Schätzen der Stadt, die sich als unerwartete Entdeckung offenbaren. Die zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert erbaute Kirche verkörpert einen einzigartigen Moment in der Geschichte von Paris, in dem die letzte Pracht der Gotik auf die humanistische Kühnheit der Renaissance trifft.
Im Herzen eines sich rasch wandelnden Stadtviertels, das durch die Sanierung von Les Halles und die Schaffung neuer öffentlicher Räume geprägt ist, bleibt Saint-Eustache ein unverzichtbarer visueller und symbolischer Orientierungspunkt in der dicht bebauten urbanen Umgebung.
