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Art Basel x ERCO: Case Study, Basel, Schweiz

Maßgeschneiderte Lichtlösung für ein weltweit führendes Kunstevent: ERCO als Partner der Art Basel

ERCO ist ab 2026 offizieller Lichtpartner der Art Basel, der weltweit wichtigsten Kunstmesse für moderne und zeitgenössische Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. In enger Zusammenarbeit mit der Expomobilia GmbH, die für die Planung, Lieferung und den Aufbau der Messe-Infrastruktur an den fünf Standorten Basel, Paris, Miami Beach, Hongkong und Qatar verantwortlich ist, entstand eine individuelle und nachhaltige Lichtlösung zur perfekten Inszenierung unterschiedlichster Kunstwerke an allen Ausstellungsorten.

Die Herausforderung bestand dabei zum einen darin, eine einheitliche Lichtlösung für den Einsatz auf verschiedenen Kontinenten, in Ländern mit unterschiedlicher Netzspannung und erheblich voneinander abweichenden Normen zu entwickeln. Zum anderen musste diese platzsparend zu transportieren und möglichst einfach und schnell zu montieren sein. Die mit dem Team „ERCO individual“ entwickelten Sonderausführungen von Parscan XL Strahlern passen sich verschiedenen Montagelösungen und technischen Gegebenheiten auf drei Kontinenten an. Und lassen sich in speziellen, eigenentwickelten Flight Cases sicher von einem Event zum nächsten um die Welt transportieren.

Art Basel x ERCO: Case Study

Die Art Basel fand erstmals 1970 in Basel statt; nach und nach kamen mit Miami Beach, Hongkong und Paris weitere Standorte hinzu. Im Februar 2026 wurde mit der Art Basel Qatar in Doha erstmals ein weiterer Standort im Nahen Osten eröffnet. Die von der MCH Group AG veranstaltete Kunstmesse bringt Galerien, Sammler, Kuratoren und Kunstliebhaber aus der ganzen Welt zusammen.

Qualitativ hochwertiges Licht trägt dabei wesentlich zum Erfolg bei: „Die Beleuchtung ist ein fundamentaler Bestandteil der Art und Weise, wie Kunstwerke präsentiert und folglich vom Publikum wahrgenommen werden.“ so Jessica Gauvin, Managing Director von Expomobilia. „Auf einer Kunstmesse wie der Art Basel werden Tausende von Werken auf engstem Raum präsentiert, daher muss die Beleuchtung konsistent, neutral und den Präsentationen der Galerien dienlich sein. Das Ziel ist, die bestmöglichen Voraussetzungen für die Betrachtung der Kunst zu schaffen.“

Licht ist mehr als nur technische Notwendigkeit: Es ist ein kuratorisches Werkzeug, das die Vision von Künstlerinnen und Künstlern sichtbar macht, Werke emotional auflädt und ihre Wirkung verstärkt. So trägt Licht aktiv dazu bei, Kunst erlebbar zu machen, Emotionen zu erzeugen und schließlich auch den Verkauf unmittelbar zu fördern. ERCO Parscan XL Strahler an Stromschienen ermöglichen dank werkzeuglos wechselbarer Optiken eine gleichmäßige Ausleuchtung der mobilen Ausstellungswände der Messen mit guter Gleichmäßigkeit und hohem Sehkomfort einerseits. Und eine flexibel zu positionierende Akzentbeleuchtung ausgesuchter Exponate anderseits, um diese fokussiert und verkaufsfördernd in Szene zu setzen.

Art Basel x ERCO: Case Study
Art Basel x ERCO: Case Study

Maximale Flexibilität in der Beleuchtung mit einem einzigen Strahlermodell

„Von Seiten der Expomobilia war eine gleichmäßige, deutlich hellere Grundbeleuchtung als bisher, mit durchgehend 500 Lux in Neutralweiß 4000K und einem hohen Farbwiedergabeindex von 92 gewünscht, der die Kunstwerke unverfälscht wahrnehmbar macht,“ erklärt Tobias Spohr, Head of Lighting Design von ERCO Schweiz/Deutschland/Niederlande. „Nicht nur das erzeugte Lichtbild, sondern auch die Leuchten sollten dabei möglichst homogen erscheinen, weshalb nur ein einziges Strahlermodell zum Einsatz kam.“ Die neueste Generation der Parscan Strahler von ERCO punktet mit einer deutlich verbesserten Wandflutungsoptik, die eine flexiblere Positionierung und damit eine einfachere Anpassung an die Layouts der Messtände ermöglicht. Zudem lässt sich dieser Strahler mit austauschbaren Optiken (etwa wide flood, oval flood oder spot Lichtverteilung) zur Akzentbeleuchtung umrüsten.

Art Basel x ERCO: Case Study
Art Basel x ERCO: Case Study

„Ein weiterer großer Vorteil ist, dass die neue Beleuchtung kameratauglich ist und es beim Filmen auf den Messen keinen Flicker-Effekt gibt,“ so Tobias Spohr weiter.

Die Strahler wurden mit ausgeklügelten Modifikationen passend gemacht für den Einsatz auf verschiedenen Kontinenten, in Ländern mit unterschiedlicher Netzspannung und voneinander abweichenden Normen und Sicherheitsvorschriften. Insgesamt wurden rund 10.000 Parscan XL Strahler an einer eigens dafür eingerichteten Montagestrecke bei ERCO in Lüdenscheid für die Art Basel sonderangefertigt.

Art Basel x ERCO: Case Study
Art Basel x ERCO: Case Study

Individualisierte Strahler auf Basis der anspruchsvollen US-amerikanischen Anforderungen

„Die US-amerikanischen Normen stellen aktuell sowohl mechanisch als auch elektrisch höhere Anforderungen als beispielsweise die EU-Normen,“ erklärt Tobias Spohr. „Deshalb basiert die von uns entwickelte Sonderlösung, die von einer Edition der Art Basel zur nächsten reist, auf der anspruchsvollen US-Version.“ Die Parscan XL Strahler wurden mit Spezialbetriebsgeräten ausgestattet, die für mehrere technische Umgebungen und Netzspannungen von 120 V / 60 Hertz (US) bis zu 230 V / 50 Hertz (EU) zertifiziert sind. Außerdem verfügen alle Leuchten über einen US Adapter, der sie an ERCO US-Stromschienen montierbar macht. Als neues Feature erhielten die Leuchten zudem alle einen sogenannten „Potentiometer“: Dieser manuell bedienbare Drehknopf zum Dimmen ist nicht flächenbündig in den Leuchtenkörper eingearbeitet, sondern steht deutlich aus ihm hervor. So lässt sich die Helligkeit an einem Messestand schnell und einfach regulieren.

Art Basel x ERCO: Case Study
Art Basel x ERCO: Case Study

„Das Zeitfenster für die Installation ist sehr begrenzt und variiert je nach Aufbauphase der jeweiligen Messe,“ erklärt Jessica Gauvin, Managing Director von Expomobilia. „Das System muss so gestaltet sein, dass es von den Technikern intuitiv und zügig installiert sowie justiert werden kann – und den Galerien gleichzeitig die nötige Flexibilität bei der Inszenierung ihrer Kunstwerke bietet.“ Die möglichst schnelle Montage, ein einfaches Handling und Einleuchten vor Ort unterstützen auch auf den Linsenringen aufgedruckte Symbole, die die jeweilige Lichtverteilung der Linse kommunizieren.

Art Basel x ERCO: Case Study
Art Basel x ERCO: Case Study

Modularität, Energieeffizienz und Langlebigkeit: Eine durchweg nachhaltige Lösung

Für den Transport der Leuchten von einem Messestandort zum anderen entwickelte ERCO zusammen mit der Expomobilia eine eigene Logistik-Lösung: In maßgefertigten Flight Cases reisen die Strahler sicher und platzsparend verpackt um die Welt. Sie sind so vorsortiert, dass sie am Ankunftsort im Handumdrehen ausgepackt und montiert werden können.

Dabei entsprechen sie den unterschiedlichsten Montage-Voraussetzungen der Veranstaltungs-Locations: Hängen in Basel Pendelstäbe von der Hallendecke, in denen wahlweise ERCO-Stromschienen oder ERCO-Punktauslässe eingeklickt werden, ist in Miami Beach ein Fachwerk-System mit ERCO US-Stromschienen vorhanden. An den Standorten Hongkong und Paris befinden sich Ausleger vor den Präsentations-Wänden mit jeweils einem integrierten ERCO-Stromschienenstück.

Die Parscan Strahler lassen sich in all diesen unterschiedlichen Infrastrukturen vor Ort werkzeuglos einsetzen und problemlos betreiben. „Das neue Beleuchtungssystem ist so konzipiert, dass es bei allen Editionen der Art Basel wiederverwendet werden kann; dies verlängert seinen Lebenszyklus erheblich und zahlt auf seine Nachhaltigkeit ein,“ so Jessica Gauvin. „In Kombination mit energieeffizienter LED-Technologie trägt dies dazu bei, sowohl den operativen Energieverbrauch als auch den Materialaufwand im Laufe der Zeit zu senken. Da das System zwischen den Messestandorten wechselt und mehrmals im Jahr installiert wird, ist Langlebigkeit und Robustheit von essenzieller Bedeutung. Die Ausrüstung muss zudem transportfest und wartungsfreundlich sein.“

Art Basel x ERCO: Case Study
Art Basel x ERCO: Case Study

ERCO: Ein erfahrener und zuverlässiger Partner für ein Projekt mit internationaler Relevanz

Für ein Projekt dieser Art suchten die Art Basel und die Expomobilia gemeinsam nach einem Partner, der über fundierte Expertise in der Beleuchtung auf Museums- und Galerieniveau sowie Erfahrung im Ausstellungsumfeld verfügt. „Der technische Ansatz von ERCO – insbesondere in den Bereichen Präzisionsoptik und Energieeffizienz – entsprach genau den Anforderungen der Messen. Ebenso wichtig war die Bereitschaft des Unternehmens, eng mit uns zusammenzuarbeiten und seine Lösungen an die operativen Gegebenheiten einer weltweit tourenden Veranstaltung anzupassen,“ begründet Jessica Gauvin die Entscheidung für ERCO.

Art Basel x ERCO: Case Study

„Das neue Beleuchtungssystem ermöglicht Anpassungen an unterschiedliche Kunstwerke, Standlayouts und kuratorische Konzepte, während gleichzeitig ein durchgängiges Erscheinungsbild über die einzelnen Veranstaltungsorte hinweg gewahrt bleibt. Dieses Projekt spiegelt auf eindrucksvolle Weise die Zusammenarbeit zwischen der Art Basel, der Expomobilia und ERCO wider – eine Allianz, die die Anforderungen der Galerien, operative Erfahrung und lichttechnische Expertise vereint, um die Messen weltweit optimal zu unterstützen.“

Art Basel x ERCO: Case Study
Art Basel x ERCO: Case Study

Über die Autorin:

Kristina Raderschad betreibt seit 2005 ein Redaktionsbüro in Köln. Ausgebildet als Dipl.-Ing. Innenarchitektur, werden ihre Berichte, Reportagen und Interviews zu den Themen Architektur und Design weltweit veröffentlicht – in Magazinen wie AD Architectural Digest, ATRIUM, ELLE DECORATION, HÄUSER, AIT oder WALLPAPER*.

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