Galerie Forsblom

Den Kunstmarkt Skandinaviens kennt er wie seine Westentasche, aber auch auf der internationalen Szene ist er zu Hause: Kaj Forsblom, Gründer und Seniorchef der gleichnamigen Galerie in Helsinki. Seit den Anfängen im Jahr 1977 hat sich die Galerie Forsblom zum führenden Haus in Finnland und einem der wichtigsten Knotenpunkte für zeitgenössische Kunst in Nordeuropa entwickelt. Forsblom vertritt namhafte internationale Künstler wie Julian Schnabel, Tony Oursler, Joel Shapiro, Günther Förg oder Stephan Balkenhol, gibt aber auch der nationalen Kunstszene Finnlands ein beachtetes Forum. Natürlich ist Forsblom auf den wichtigen Kunstmessen rund um die Welt präsent - ob auf der Art Paris, der Armory Show in New York oder der Art Cologne. Doch das Zentrum seiner Kunstgalaxie bleibt Helsinki, eine Stadt, die als „Welthauptstadt des Designs 2012“ immer stärker in den Fokus der Künstler und Kreativen rückt. Hier eröffnete Forsblom 2011 neue Räumlichkeiten für seine Galerie, die seinen Anspruch deutlich machen: Mit über 600 m2 Ausstellungsfläche und bis zu 500 Gästen bei Vernissagen spielt er in der Champions League.
Entsprechend kompromisslos orientiert sich die Architektur der Galerie an diesem Anspruch. Die neuen Räume befinden sich im Erdgeschoss eines repräsentativen Büropalasts, erbaut 1911 von den finnischen Architekten Armas Lindgren und Onni Tarjanne. Ursprünglich diente das monumentale, in rötlichen Granit gehüllte Gebäude als Hauptquartier der Versicherung „Suomi“. Nun öffnet sich aus dem düsteren Vestibül des Gebäudes eine Glasfront zur lichten Galerie. Sie umfasst neben Empfang, Büros und Lagerräumen zwei Ausstellungsbereiche: Als Einbaute in einem ehemaligen Lichthof entstand ein hoher, natürlich beleuchteter Saal, hinzu kommt eine Folge kabinettartiger Galerieräume. Um die Innenarchitektur kümmerte sich mit Gluckman Mayner Architects ein Büro, dessen Gründer als absolute Insider der Kunst- und Galerieszene gelten dürfen. Die New Yorker verhalfen bereits legendären Galeristen wie Larry Gagosian zu charismatischen Ausstellungsräumen und gestalteten Museen wie das Dia Center for the Arts in Chelsea oder das Museo Picasso in Malaga.
Als neutraler Hintergrund für die etwa zehn wechselnden Ausstellungen der Galerie pro Jahr folgt das Interieur der modernen Tradition des „white cube“. Gluckman Mayner entwarfen eine extrem reduzierte Detaillierung mit klaren, weißen Wandflächen und dem hellen Douglasienholz des dänischen Spezialisten Dinesen für Bodendielen und Einbaumöbel. Bei der Beleuchtung der Galerie ließen sich die Innenarchitekten von ERCO überzeugen, für energieeffizientes Licht in Museumsqualität von vornherein ausschließlich auf zukunftssichere LED-Technik zu setzen. Das Lichtkonzept in der Galerie nutzt intensiv den raumdefinierenden Effekt von Wandflutung, beispielsweise in den Verkehrszonen oder für die Rückwand des Rezeptionsbereichs. Die kuratorischen Anforderungen in den Ausstellungsräumen lassen sich effizient und flexibel mit Optec LED-Strahlern an 3-Phasen-Stromschienen erfüllen: Dank der wechselbaren Spherolitlinsen ist nicht nur die Anordnung und Ausrichtung der Strahler, sondern auch ihre Abstrahlcharakteristik schnell und einfach zu verändern.

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