Umbauen leicht gemacht: Stromschienen für flexibles Licht in Büros

Umbauen leicht gemacht: Stromschienen für flexibles Licht in Büros

Mehr Komfort durch Kombination: Neue Leuchten für die Bürobeleuchtung kombinieren den Sehkomfort eines Downlights mit der Flexibilität eine Strahlers. Mit der Stromschiene als Lichtinfrastruktur entsteht eine flexible und ergonomische Lichtlösung, die sich einfach und schnell an wechselnde Bürogrundrisse anpassen lässt. Um die Beleuchtung elegant an Grundrissänderungen des Mobiliars anzupassen, eröffnet ERCO mit den neuen Downlights für Stromschienen einen innovativen Weg. Das dezente Design der Leuchten erzielt dabei ein ruhiges Deckenbild sowie ein weites Raumgefühl.

Agile Arbeitsprozesse sowie ein stimulierendes Arbeitsumfeld sind Charakteristika modernen Arbeitens. So vielseitig die Anforderungen an innovative Teams sind, so anpassungsfähig sollten auch Innenarchitektur und Ausstattung eines Büros sein. Weltweit setzen führende Planungsbüros und Agenturen daher auf die Flexibilität von Stromschienen. Die Beleuchtung richtet sich dabei nach der Funktion der Arbeitsaufgaben und nicht umgekehrt. Variabilität für normgerechte Bürobeleuchtung entsteht jedoch erst mit Leuchten, die den Sehkomfort eines Downlights mit der Flexibilität eines Strahlers verbinden. Mit Downlights für Stromschienen hat ERCO einen solchen Leuchtentypus neu geschaffen. Diese Leuchten lassen sich in der Stromschiene werkzeuglos montieren und in der Anordnung genau auf den Möbelgrundriss anpassen. Ändert sich etwa die Größe von Teams oder Abteilungen, kann das Licht problemlos auf das neue Bürolayout angepasst werden. Zieht das Büro in größere Räumlichkeiten um, können Sie die Downlights inklusive der Stromschiene mitnehmen.

Downlights für Stromschienen: Das Beste aus zwei Welten

In vielen Unternehmen bestimmen einmal geschaffene, oft starre Beleuchtungsraster die Bürostruktur für lange Zeit. Veränderungen, wenn etwa einer wachsenden Abteilung mehr Fläche zur Verfügung gestellt werden muss, erfordern oftmals aufwendige Neuinstallationen in der Decke. Als Antwort auf wechselnde Beleuchtungsanforderungen haben sich in Shops und Museen längst Stromschienen mit entsprechend flexibel positionierbaren Strahlern durchgesetzt. Sie lassen sich werkzeuglos über einen Adapter abnehmen, neu anordnen und wieder anschließen. Durch die Kombination der Lichttechnik von Downlights mit der Flexibilität von Stromschienenleuchten entsteht nun erstmals eine hochflexible normkonforme Bürobeleuchtung an der Decke. Die Vorteile der neuen Downlights für Stromschienen sind:

1. Sie erzielen hohen Sehkomfort durch gute Abblendung.

2. Sie liefern eine ausreichende Helligkeit am Büroarbeitsplatz durch hohen Lichtstrom.

3. Präzise Optiken verteilen die Helligkeit sehr gleichmäßig und angenehm auf dem Arbeitstisch.

4. Breite Lichtverteilungen schaffen eine hohe horizontale Helligkeit und sorgen über die zylindrische Beleuchtungsstärke für gute Gesichtserkennung bei Besprechungen.

5. Der breite Lichtkegel ermöglicht große Leuchtenabstände, wodurch die Anzahl benötigter Leuchten reduziert werden kann und damit die Investitions- und Betriebskosten sinken.

Moderne Büroarchitektur stellt Ergonomie und Flexibilität in den Fokus. Ein Beleuchtungskonzept mit Skim für Stromschienen lässt sich schnell und einfach anpassen, wenn sich Organisationsformen und Office-Layouts verändern.

Moderne Büroarchitektur stellt Ergonomie und Flexibilität in den Fokus. Ein Beleuchtungskonzept mit Skim für Stromschienen lässt sich schnell und einfach anpassen, wenn sich Organisationsformen und Office-Layouts verändern.

Das besonders flache Gehäuse und ein markantes Abblendraster prägen die elegante Erscheinung von Jilly für Stromschienen. Durch die Montage über Stromschienenadapter lässt sich Jilly optimal positionieren.

Das besonders flache Gehäuse und ein markantes Abblendraster prägen die elegante Erscheinung von Jilly für Stromschienen. Durch die Montage über Stromschienenadapter lässt sich Jilly optimal positionieren.

Die Stromschiene als Lichtinfrastruktur erlaubt die freie Positionierung von Leuchten. Das Leuchtenlayout kann jederzeit verändert oder erweitert werden, ohne dass neue Kabel gezogen werden müssten. Dabei ist sowohl eine allgemeine Grundbeleuchtung wie auch eine zonale Gliederung möglich. Auch ein Wechsel zwischen diesen beiden Lichtkonzepten ist denkbar. Denn neben Downlights für die horizontale Grundbeleuchtung können noch weitere Lichtwerkzeuge hinzugefügt werden: So erzeugen etwa Wandfluter einen hellen Raumeindruck, Strahler akzentuieren Objekte und Pendelleuchten heben Sitzbereiche oder Tresen hervor. Mittels Stromschiene lassen sich so alle Beleuchtungsfunktionen optimal in einer Infrastruktur zusammenfassen - von der konzentrierten Einzelarbeit über kreative Teamarbeit bis hin zur Präsentation von Arbeitsergebnissen. Gestalterisch behalten diese Räume ihre Großzügigkeit und werden nicht durch vertikale Elemente wie Stehleuchten weiter strukturiert.

Vier Kriterien für gute Büroarbeitsplatzbeleuchtung

Für eine attraktive Arbeitsplatzbeleuchtung sind vier Aspekte von besonderer Bedeutung: Eine ausreichende horizontale Beleuchtungsstärke, eine hohe zylindrische Beleuchtungsstärke, gute Gleichmäßigkeit sowie sehr gute Abblendung. Büroarbeitsplätze sollten gleichmäßig mit Beleuchtungsstärken von 500lx und mehr ausgeleuchtet sein, um Details auf Dokumenten gut erkennen zu können. Die hohe Gleichmäßigkeit reduziert unnötiges Adaptieren der Augen zwischen hellen und dunklen Zonen im Arbeitsbereich. Neben der horizontalen Beleuchtung ist am Arbeitsplatz auch ein hoher vertikaler Beleuchtungsanteil vorteilhaft für gute Gesichtserkennung. Um eine angenehme Kommunikation zwischen Kollegen zu ermöglichen oder Videokonferenzen am Arbeitsplatz durchzuführen, empfiehlt es sich, die zylindrische Beleuchtungsstärke auf Kopfhöhe heranzuziehen. Eine Helligkeit von mindestens 150lx ist dafür erforderlich. Eine zu hohe Leuchtdichte in der Leuchte führt allerdings zu Blendung, sodass gut abgeblendete Leuchten unverzichtbar sind, um Direktblendung zu vermeiden. Eine Bewertung erlaubt das UGR (Unified Glare Rating) Verfahren. Dieses bewertet die Direktblendung einer bestimmten Leuchtenanordnung für einen festgelegten Arbeitsplatz. Speziell die für die Anwendung im Büro konzipierten Leuchtenfamilien bieten Planern dank ihrer guten Abblendung dabei hohe Freiheitsgrade, das Downlight an der idealen Position in der Stromschiene zu montieren.

Durch die Kombination von Leuchten für Stromschienen, die den hohen Sehkomfort eines Downlights mit der Flexibilität eines Strahlers verbinden,  schafft ERCO sehr praktische Lichtwerkzeuge für die flexible Bürobeleuchtung.

Durch die Kombination von Leuchten für Stromschienen, die den hohen Sehkomfort eines Downlights mit der Flexibilität eines Strahlers verbinden, schafft ERCO sehr praktische Lichtwerkzeuge für die flexible Bürobeleuchtung.

Vier Beleuchtungskriterien sind für Büroarbeitsplätze relevant: Angemessene Beleuchtungsstärke, gute Abblendung, ausgewogene Kontraste sowie vertikale Beleuchtung für gute Gesichtserkennung.

Vier Beleuchtungskriterien sind für Büroarbeitsplätze relevant: Angemessene Beleuchtungsstärke, gute Abblendung, ausgewogene Kontraste sowie vertikale Beleuchtung für gute Gesichtserkennung.

Die ideale Leuchtenanordnung fürs Büro

Bei der Beleuchtung von Büroarbeitsplätzen ist für den Sehkomfort neben blendfreien Leuchten auch die Anordnung der Leuchten entscheidend. Um Reflexblendung zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Leuchten nicht mittig, sondern seitlich über dem Büroarbeitsplatz zu positionieren. Damit lässt sich Reflexblendung auf der Tastatur, schräg angestellten Bildschirmen oder glänzenden Dokumenten minimieren. Gleichermaßen ist die Wahl der richtigen Lichtverteilung entscheidend. Dank über Linsen projiziertem Licht stehen auch für Stromschienen-Downlights unterschiedliche Abstrahlcharakteristiken zu Verfügung:

Extra wide flood für die Allgemeinbeleuchtung:

Mit einem Ausstrahlungswinkel von ca. 85° ermöglicht die Lichtverteilung extra wide flood große Leuchtenabstände. Dadurch lässt sich die Anzahl der Leuchten reduzieren und Investitionskosten werden gesenkt. Die breite Lichtverteilung erweist sich als vorteilhaft für die wirtschaftliche Beleuchtung von Nebenbereichen. Leuchten mit extra wide flood in Kombination mit UGR<19 ermöglichen auch eine Verwendung im Bereich von Besprechungstischen oder bei Videokonferenzen.

Oval wide flood für den Büroarbeitsplatz und Konferenztisch:

Speziell für Büroarbeitsplätze und Besprechungstische wurde die oval wide flood Lichtverteilung konzipiert. Sie lehnt sich an konventionelle lineare Beleuchtungssysteme mit Leuchtstofflampen an. Der Ausstrahlungswinkel von etwa 90°x55° ermöglicht eine effiziente Ausleuchtung länglicher Arbeitstische und erreicht in der 55°-Achse einen UGR<19 für guten Sehkomfort.

Wide flood als Alleskönner:

In Büros lässt sich generell die wide flood Verteilung einsetzen, um einen guten Sehkomfort zu erhalten. Mit einer 60° Lichtverteilung und einem UGR<19 in jede Richtung ist diese Optik für jede Form von Büroarbeitsplätzen, Besprechungstischen oder Empfangstresen prädestiniert. Durch die kreisförmige Lichtverteilung ist die Ausrichtung der Leuchte am Deckenspiegel irrelevant.

Oval flood für Verkehrsflächen:

Die oval flood Lichtverteilung mit 90°x35° ermöglicht extrem weite Leuchtenabstände und ist damit die wirtschaftlichste Beleuchtungsart für Verkehrsflächen. Neben der Grundbeleuchtung in Fluren und Korridoren haben sich Downlights mit oval wide flood Charakteristik auch für die Beleuchtung von Tresen, Tischen und Sideboards bewährt. Diese treten so als markante Objekte im Raum hervor und gliedern selbst große Büroflächen.

Ändert sich die Möbelanordnung in Büros, so werden die Leuchten in der Stromschiene einfach neu positioniert, um optimales Licht zu liefern.

Ändert sich die Möbelanordnung in Büros, so werden die Leuchten in der Stromschiene einfach neu positioniert, um optimales Licht zu liefern.

Eine flexible Infrastruktur für Downlights stellt die Stromschiene dar. Grundsätzlich empfiehlt es sich, die Stromschienen parallel zur Fassade auszurichten, um die Beleuchtung einfach auf dichtere oder weitere Abstände zwischen den Arbeitstischen abzustimmen. Ein Abstand zwischen den Stromschienen von 1,8m bietet eine gute Basis, um für einen 2,8m hohen Raum eine gleichmäßige Grundbeleuchtung zu erzielen. Um beispielsweise die Wand zum Gebäudeinneren durch Wandflutung zusätzlich aufzuhellen, eignet sich für die Stromschiene dort ein Wandabstand von einem Drittel der Raumhöhe. Mit dem System aus Stromschienen und Downlights entsteht so eine Infrastruktur, die sich für eine Vielzahl von Möblierungskonzepten eignet.

Dr. Thomas Schielke

Dr. Thomas Schielke studierte Architektur an der Technischen Universität Darmstadt, Deutschland. Er arbeitet seit mehr als 15 Jahren als Redakteur für didaktische Kommunikation bei dem Leuchtenhersteller ERCO und ist Koautor des Studienbuches „Lichtpositionen zwischen Kultur und Technik“.

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