Australischer Biennale-Pavillon, Venedig
Reportage

Black Box – White Cube: Australischer Biennale-Pavillon im Licht von ERCO

Zu den Attraktionen der diesjährigen Kunst-Biennale in Venedig zählt der soeben fertiggestellte Pavillon von Australien - der erste Neubau eines der prestigeträchtigen Länderpavillons im 21. Jahrhundert. Zur Beleuchtung des Ausstellungsraums entschied man sich für Strahler von ERCO.

Wenn sich die internationale Kunstszene diesen Sommer anlässlich der Biennale wieder in Venedig trifft und in die im Osten der Lagunenstadt gelegenen Giardini strömt, kann sie in diesem Jahr etwas ganz Besonderes auf dem parkartigen Ausstellungsgelände erleben: den ersten Neubau eines Länderpavillons in diesem Jahrhundert. Australien, das hier seit 1988 mit einem temporären Bau vertreten war, hat jetzt für rund 7,5 Millionen Dollar ein auf Dauer angelegtes Gebäude errichtet.

Der direkt am Ufer des Rio del Giardini gelegene Pavillon entstand nach Plänen des australischen Architekturbüros Denton Corker Marshall aus Melbourne. Ihr Entwurf, das Ergebnis eines Architekturwettbewerbs von 2012, lässt sich auf die Formel „Black Box – White Cube“ bringen. Nach außen hin tritt der Neubau als monolithische schwarze Kiste in Erscheinung, die auf einem ebenfalls schwarzen Sockelgeschoss aufsitzt. Das Innere wird von einem rund 240 Quadratmeter großen, quadratisch geschnittenen Raum für wechselnde Ausstellungen dominiert. Die Gestaltung dieses Saales als White Cube kommt der Forderung nach einer möglichst neutralen und flexiblen Raumhülle entgegen, die Jahr für Jahr eine neuartige Kunstpräsentation aufnehmen soll.

Für die Beleuchtung des Ausstellungsraums wurde nach einer flexiblen, vielfältig einsetzbaren Lösung gesucht. Die Lichtplaner von Arup Australien entschieden sich für einen doppelten Kranz deckenintegrierter ERCO Stromschienen, die sie mit LED-Strahler der Serie Opton bestückten. Für den Einsatz im Biennale-Pavillon empfahlen sich diese Lichtwerkzeuge aus mehreren Gründen. Aufgrund ihrer schmalen, geradlinigen Form bleiben sie visuell stets dezent im Hintergrund. Gleichzeitig überzeugen sie durch eine hohe Lichtleistung, die es erlaubt, den Raum jederzeit in der gewünschten Beleuchtungsstärke zu erhellen. Dank der auswechselbaren Optiken in Gestalt der ERCO Spherolitlinsen lassen sich mit Opton zudem unterschiedlichste Lichtverteilungen realisieren – von Narrow spot über Spot, Flood, Wide und Oval flood bis hin zu Wallwash. Damit wird es möglich, verschiedenartigen szenografischen Ansprüchen gerecht zu werden und praktisch sämtliche Arten von Ausstellungsobjekten optimal zu beleuchten. Die eigens bei ERCO entwickelte LED-Linsentechnologie garantiert nicht nur ein hochpräzises, gleichmäßiges Licht mit brillanter Farbwiedergabe, sondern auch ein IR- und UV-freies Spektrum für den notwendigen konservatorischen Schutz der Kunstwerke. Die Entscheidung für LED-Lichtwerkzeuge von ERCO dürfte nicht zuletzt durch deren Energieeffizenz und die lange Lebensdauer begründet gewesen sein – schließlich baut man einen Biennale-Pavillon für die Ewigkeit.

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