Hochschule Bucerius Law School, Hamburg
Reportage

Bucerius Law School, Hamburg

Das historische Gebäude der Bucerius Law School, eine private Hochschule für Juristen, befindet sich im Zentrum Hamburgs. Der „Moot Court“ wird nun mit Parscan von ERCO beleuchtet.

Die Bucerius Law School ist die erste private, staatlich anerkannte Hochschule für Rechtswissenschaft in Deutschland. 1907 unter der Leitung des Architekten Albert Erbe errichtet, wurde das Gebäude fast ein Jahrhundert vom Institut für Allgemeine und Angewandte Botanik der Universität Hamburg genutzt.1999 erwarb und sanierte die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius das denkmalgeschützte Gebäude. Der Anspruch an die beauftragten MOW Architekten bestand darin, ein Konzept zu entwickeln, das sowohl die Anforderungen an eine moderne Hochschule als auch den Erhalt des neu-barocken Bestandsgebäudes berücksichtigt. Während das Bauwerk bestehen blieb, wurden die Räumlichkeiten in moderne Hörsäle, Seminar- und Schulungsräume, einen „electronic classroom“ mit zeitgemäßer technischer und medialer Ausstattung, in Bibliotheks- und Arbeitsbereiche sowie in eine Mensa umgebaut.

Im Zentrum der Bucerius Law School befindet sich ein großer Saal mit einer ovalen Kuppel, der Raum für etwa 100 Personen bietet. Der Name „Moot Court“, „das „fiktive Gericht“, stellt einen Bezug zu juristischen Wettbewerben her, bei denen Teams Gerichtsverhandlungen simulieren. Genutzt wird der Kuppelsaal der Bucerius Law School als Multifunktionsraum für Veranstaltungen wie Vorträge, Diskussionsrunden und Empfänge. Unter anderem verleiht die ZEIT-Stiftung im Moot Court alle zwei Jahre Ehrenmedaillen für besondere Verdienste in den Bereichen Recht und Rechtsentwicklung.

ERCO hat die Kuppel des Moot Courts neu beleuchtet. Die zentrale Anforderung lautete, optimalen Sehkomfort für die verschiedenen Nutzungen des Saales zu schaffen. Für den Bereich rund um die Tageslichtdecke wurde daher der versatile ERCO Strahler Parscan ausgewählt. Um die Kuppel nicht in ihren raumprägenden Elementen zu beeinträchtigen, wurden die insgesamt 24 Strahler denkmalgerecht neben den Säulen montiert. Da das Lichtkonzept auf einer Verschränkung von Tages- und Kunstlicht basiert, galt es zunächst, über die ausgewogene Mischung der Lichtquellen einen einheitlichen Schattenwurf zu erzielen. Durch die symmetrische Anordnung der dimmbaren 24 Watt-Strahler rund um die Decke hat die Gesamtbeleuchtung eine ruhige, unauffällige Wirkung und fördert so eine optimale Arbeitsatmosphäre.

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