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Räume verbinden

Mit Licht die Übergänge von Innen und Außen interpretieren

Die Kombination von Räumen lässt komplexe Architekturen entstehen. Licht interpretiert diese in ihrer Struktur und Richtung. Gezielte Beleuchtung ermöglicht Einblicke und erzeugt Raumtiefe. Die Berücksichtigung von Materialeigenschaften in Verbindung mit der richtigen Beleuchtungsstärke, Lichtfarbe und Lichtverteilung sind wichtige Aspekte bei der Planung.

Innenraum - Innenraum

Innenraum - Innenraum Innenraum - Innenraum Innenraum - Innenraum Innenraum - Innenraum

Die helle Rückwand verleiht dem Raum Tiefe und verstärkt die Raumperspektive. Beleuchtete Objekte im Hintergrund erzielen eine vergleichbare Wirkung. Rückt der Schwerpunkt des Beleuchtungsniveaus von der hinteren zur vorderen Raumzone, verlagert sich der Fokus der Aufmerksamkeit zum Vordergrund.
Licht macht Flächen oder Objekte sichtbar und lässt sie zum Blickpunkt werden. Dunkle Raumzonen lösen Raumgrenzen auf. Sie treten in ihrer Wirkung in den Hintergrund. Eine differenzierte Raumbeleuchtung ermöglicht eine Hierarchisierung der Raumwahrnehmung. Die Beleuchtung von vertikalen Flächen ist für die Planung von besonderer gestalterischer Bedeutung, da durch die Raumperspektive eine größere Wirkung erreicht wird als bei horizontalen Flächen.

Innenraum - Außenraum

Innenraum - Außenraum Innenraum - Außenraum Innenraum - Außenraum Innenraum - Außenraum Innenraum - Außenraum

Ein hohes Beleuchtungsniveau im Innenraum und ein dunkler Außenraum erzeugen eine starke Spiegelung auf der Fassadenebene. Der Innenraum scheint sich im Außenraum visuell durch Spiegelung zu verdoppeln. Objekte im Außenraum sind nicht erkennbar. Mit abnehmendem Beleuchtungsniveau im Innenraum und höherer Leuchtdichte im Außenraum wird der Spiegeleffekt geringer und Objekte im Außenraum werden wahrnehmbar.
Der Spiegeleffekt von Glas ist umso geringer, je geringer die Leuchtdichte vor und je höher die Leuchtdichte hinter dem Glas ist. Gut abgeblendete Leuchten vor der Glasebene erzeugen eine geringe Spiegelung. Ein niedriges Beleuchtungsniveau im Innenraum unterstützt die Wahrnehmung des Außenraumes. Bei der Ausrichtung von Leuchten im Außenraum sollte eine Direktblendung für den Innenraum vermieden werden.

Außenraum - Innenraum

Außenraum - Innenraum Außenraum - Innenraum Außenraum - Innenraum Außenraum - Innenraum Außenraum - Innenraum

Das hohe Beleuchtungsniveau des Tageslichts bewirkt einen starken Spiegeleffekt auf der Glasfläche. Objekte im Innenraum werden nicht wahrnehmbar. Mit abnehmendem Beleuchtungsniveau im Außenraum wird der Spiegeleffekt geringer. Beleuchtete Objekte oder Flächen im Innenraum werden dadurch sichtbar. Das Glas ist nicht mehr wahrnehmbar.
Der Spiegeleffekt von Glas ist umso geringer, je geringer die Leuchtdichte vor und je höher die Leuchtdichte hinter dem Glas ist. Gut abgeblendete und in die Architektur integrierte Leuchten vor dem Glas erzeugen eine geringe Spiegelung der Leuchten. Ein niedriges Beleuchtungsniveau im Innenraum erzeugt bei Nacht eine tiefe Raumwirkung. Die Beleuchtung von Objekten in Innenräumen - wie z.B. Schaufenstern - erfordern am Tag wegen des hohen Beleuchtungsniveaus im Außenraum eine sehr hohe Beleuchtungsstärke, um Objekte sichtbar zu machen. Es empfiehlt sich, die Innenraumbeleuchtung dem sich verändernden Tageslicht anzupassen. Ein höheres Beleuchtungsniveau am Tag und ein niedriges am Abend reduzieren die Kontraste.

Außenraum - Außenraum

Außenraum - Außenraum Außenraum - Außenraum Außenraum - Außenraum Außenraum - Außenraum Außenraum - Außenraum Außenraum - Außenraum

Eine helle Rückwand verleiht dem Raum Tiefe und unterstützt die Definition von Raumgrenzen. Beleuchtete Objekte im Hintergrund erzielen eine vergleichbare Wirkung. Rückt der Schwerpunkt des Beleuchtungsniveaus von der hinteren zur vorderen Raumzone, verlagert sich der Fokus der Aufmerksamkeit vom Hintergrund zum Vordergrund.
Licht macht Flächen oder Objekte sichtbar und lässt sie in den Vordergrund treten. Dunkle Raumzonen lösen Raumgrenzen auf und Bereiche treten in ihrer Wirkung in den Hintergrund. Wegen des niedrigen Beleuchtungsniveaus bei Nacht sind die erforderlichen Beleuchtungsstärken geringer als bei der Beleuchtung von Innenräumen.

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