Fondation Beyeler
Vier Tragmauern, die in einem Abstand voneinander von je 7m von Norden nach Süden verlaufen, prägen den Grundriss des Gebäudes. Verstellbare Zwischenwände schaffen ca. 19 rechteckige, ebenerdige Räume mit einer Ausstellungsfläche von 2700 qm.
Das Außergewöhnliche an der Architektur ist, daß sie aus zwei gegensätzlichen Grundmotiven besteht: feste, langgezogene Mauern, über denen das leichte Glasdach schwebt. Wie ein 4000 qm großer Baldachin überdeckt die komplexe Dachkonstruktion die Säle. 864 als Sheds angeordnete Brise-Soleils dienen als Sonnenschutz.
Zum Park öffnet sich der Bau mit einem Wintergarten und schafft somit eine direkte Beziehung zwischen Innen und Außen. Sämtliche Außenmauern sind in farblicher Anlehnung an den Sandstein des Basler Münsters mit rotem Porphyrstein aus Patagonien verkleidet.